Kategorie: Zeitgenössische Literatur

Alina Bronsky – Barbara stirbt nicht

Als Barbara stürzt und sich infolgedessen nicht mehr um den Haushalt kümmern kann, steht Walter Schmidt vor der Aufgabe seines Lebens. Die erste große Herausforderung stellt das Kaffeekochen dar. Mithilfe einer jungen Bäckereiverkäuferin schafft er diese Hürde und begibt sich auch auf weiteres neues Metier, wie das Internet und...

Benjamin Fredrich – Die Redaktion

Wie gründet man eigentlich ein Magazin? Wie das im Fall von Katapult vonstattenging, erzählt Benjamin Fredrich in seinem Roman „Die Redaktion“. Zuerst war der Name da: Katapult – später reifte dann in Benjamin Fredrich die Idee, ein Magazin zu gründen und entgegen aller Wahrscheinlichkeit schlug das Katapult-Magazin ein wie...

Anne Gesthuysen – Wir sind schließlich wer

Mein erster Roman der hochgelobten Anne Gesthuysen ist „Wir sind schließlich wer“, in dem sie von Pfarrerin Anna und ihrer adligen Familie erzählt. Als das Leben ihrer Schwester Maria aus den Fugen gerät, rücken die beiden Schwestern wieder näher zusammen und müssen sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Anne Gesthuysens...

Florian Illies – Liebe in Zeiten des Hasses

Nachdem ich Florian Illies „Generation Golf“ vor Jahren gelesen und in guter Erinnerung behalten habe, war die Neugier auf sein neues Buch „Liebe in Zeiten des Hasses – Chronik eines Gefühls 1929-1939“ natürlich gleich da. Florian Illies schreibt über die kulturellen Größen der 20er und 30er Jahre, deren Liebesleben...

Delphine de Vigan – Dankbarkeiten

Nachdem ich „Loyalitäten“ beendet hatte, habe ich gleich begonnen auch „Dankbarkeiten“ zu lesen. Als Michka nicht mehr alleine leben kann, verbringt sie ihre verbleibende Lebenszeit in einem Pflegeheim. Marie, die Nachbarstochter, die zeitweise von Michka aufgezogen wurde und der Logopäde Jérôme kümmern sich um sie. Trotz zunehmender Verständigungsprobleme aufgrund...

Delphine de Vigan – Loyalitäten

Ich habe ja bereits 2 Bücher von Delphine de Vigan gelesen und hier vorgestellt (No & ich sowie Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin) und nun kommt das Dritte: „Loyalitäten“. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Ich habe selten erlebt, dass jemand durch das Unausgesprochene so viel sagt....

Ruska Jorjoliani – Drei Lebende, drei Tote

Was für ein Cover, oder? Ja, bei manchen Büchern gibt bei mir auch das Cover den Ausschlag, ob ich es lesen möchte, oder nicht. Auf dem Cover von Ruska Jorjolanis „Drei Lebende, drei Tote“ sieht man das Originalfoto des russischen Pioniers der Farbfotografie Sergei Michailowitsch Prokudin-Gorski aus dem Jahre...

Hervé le Tellier- Die Anomalie

Groß angekündigt, als das Buch des Jahres, das einem noch lange im Gedächtnis bleibt, wurde Hervé le Telliers „Die Anomalie“ angekündigt und ich wollte mich natürlich selbst davon überzeugen, ob es dem Hype gerecht wird. Zum Inhalt schreibe ich besser nichts. Diejenigen, die es bereits auf der Wunschliste haben,...

Abbas Khider – Ohrfeige

Nachdem mich vor einigen Jahren „Die Orangen des Präsidenten“ von Abbas Khider sehr bewegt hat, lag sein Roman „Ohrfeige“ seit langem auf meinem SuB. Nun habe ich ihn endlich davon befreit. Die Ohrfeige erhält die Mitarbeiterin einer Ausländerbehörde von Karim, einem abgelehnten Asylbewerber und dieser erzählt ihr auch, warum...

Christian Mahlow – Die Walin

Für alle Kafka-Fans unter euch habe ich heute einen Indie-Buchtipp: „Die Walin“ von Christian Mahlow ist eine Parabel, die tatsächlich sehr kafkaesk daherkommt. Nur so viel zum Inhalt: Ein einsamer Mann findet eines Tages ein Zwergwal-Weibchen, die Walin, in seiner Wohnung und begibt sich in den immer absurder werdenden...