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Sabrina Lenhart

Posted On 15. August 2021
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Sabrina

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Rezensionen veröffentlicht 25 Rezensionen Professioneller Leser

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In „Russische Spezialitäten“ erzählt Dmitrij Kapitelman eine ebenso kluge wie berührende Geschichte über Familie, Herkunft und die komplizierte Beziehung zu einem Land, das sich plötzlich in den Wirren des Krieges wiederfindet. Mit viel Witz, Selbstironie und gleichzeitig großer Ernsthaftigkeit begleitet der Roman seinen Erzähler auf eine Reise, die ebenso politisch wie persönlich ist. 

Seine Familie betreibt seit vielen Jahren das „Magasin“ in Leipzig, einen Laden, der „russische Spezialitäten“ verkauft und dabei auch ein Begegnungsort für sämtliche Menschen osteuropäischer Herkunft ist – bis Russland in die Ukraine einfällt. Voller Widersprüche fährt der Erzähler, der selbst in Kiew geboren wurde, russischer Muttersprachler ist, Jude, dessen Mutter zu Putin hält, während seine Freunde in der Ukraine im Kriegsalltag leben, kurzerhand in seine Heimatstadt Kiew. 

Besonders stark fand ich die Figuren: Sie sind vielschichtig, eigenwillig und wirken durchweg lebendig. Gerade die familiären Dynamiken – voller Reibung, Liebe, Missverständnisse und Loyalitäten – machen den Roman so spannend. Kapitelman gelingt es dabei sehr gut, ernste Themen mit Humor zu verbinden, ohne sie zu verharmlosen.

Gleichzeitig bietet das Buch einen unmittelbaren Einblick in das Leben in der Ukraine während des Krieges. Diese Passagen sind eindringlich und aufschlussreich, weil sie den Krieg nicht abstrakt beschreiben und mit Blick von außen, sondern durch Begegnungen und persönliche Erfahrungen greifbar machen. Dadurch gewinnt die Geschichte eine zusätzliche Tiefe, die lange nachwirkt.

„Russische Spezialitäten“ ist ein kluger, bewegender und zugleich sehr unterhaltsamer Roman über Identität, Familie und die Frage, wie man mit einer Herkunft umgeht, wenn sich die politische Realität plötzlich radikal verändert. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt und hervorragend erzählt ist.

★★★★★ 5/5

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #russischespezialitäten #dmitrijkapitelman #deutscherbuchpreis #buchtipp #buchempfehlung
In „Russische Spezialitäten“ erzählt Dmitrij Kapitelman eine ebenso kluge wie berührende Geschichte über Familie, Herkunft und die komplizierte Beziehung zu einem Land, das sich plötzlich in den Wirren des Krieges wiederfindet. Mit viel Witz, Selbstironie und gleichzeitig großer Ernsthaftigkeit begleitet der Roman seinen Erzähler auf eine Reise, die ebenso politisch wie persönlich ist. 

Seine Familie betreibt seit vielen Jahren das „Magasin“ in Leipzig, einen Laden, der „russische Spezialitäten“ verkauft und dabei auch ein Begegnungsort für sämtliche Menschen osteuropäischer Herkunft ist – bis Russland in die Ukraine einfällt. Voller Widersprüche fährt der Erzähler, der selbst in Kiew geboren wurde, russischer Muttersprachler ist, Jude, dessen Mutter zu Putin hält, während seine Freunde in der Ukraine im Kriegsalltag leben, kurzerhand in seine Heimatstadt Kiew. 

Besonders stark fand ich die Figuren: Sie sind vielschichtig, eigenwillig und wirken durchweg lebendig. Gerade die familiären Dynamiken – voller Reibung, Liebe, Missverständnisse und Loyalitäten – machen den Roman so spannend. Kapitelman gelingt es dabei sehr gut, ernste Themen mit Humor zu verbinden, ohne sie zu verharmlosen.

Gleichzeitig bietet das Buch einen unmittelbaren Einblick in das Leben in der Ukraine während des Krieges. Diese Passagen sind eindringlich und aufschlussreich, weil sie den Krieg nicht abstrakt beschreiben und mit Blick von außen, sondern durch Begegnungen und persönliche Erfahrungen greifbar machen. Dadurch gewinnt die Geschichte eine zusätzliche Tiefe, die lange nachwirkt.

„Russische Spezialitäten“ ist ein kluger, bewegender und zugleich sehr unterhaltsamer Roman über Identität, Familie und die Frage, wie man mit einer Herkunft umgeht, wenn sich die politische Realität plötzlich radikal verändert. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt und hervorragend erzählt ist.

★★★★★ 5/5

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In „Russische Spezialitäten“ erzählt Dmitrij Kapitelman eine ebenso kluge wie berührende Geschichte über Familie, Herkunft und die komplizierte Beziehung zu einem Land, das sich plötzlich in den Wirren des Krieges wiederfindet. Mit viel Witz, Selbstironie und gleichzeitig großer Ernsthaftigkeit begleitet der Roman seinen Erzähler auf eine Reise, die ebenso politisch wie persönlich ist. Seine Familie betreibt seit vielen Jahren das „Magasin“ in Leipzig, einen Laden, der „russische Spezialitäten“ verkauft und dabei auch ein Begegnungsort für sämtliche Menschen osteuropäischer Herkunft ist – bis Russland in die Ukraine einfällt. Voller Widersprüche fährt der Erzähler, der selbst in Kiew geboren wurde, russischer Muttersprachler ist, Jude, dessen Mutter zu Putin hält, während seine Freunde in der Ukraine im Kriegsalltag leben, kurzerhand in seine Heimatstadt Kiew. Besonders stark fand ich die Figuren: Sie sind vielschichtig, eigenwillig und wirken durchweg lebendig. Gerade die familiären Dynamiken – voller Reibung, Liebe, Missverständnisse und Loyalitäten – machen den Roman so spannend. Kapitelman gelingt es dabei sehr gut, ernste Themen mit Humor zu verbinden, ohne sie zu verharmlosen. Gleichzeitig bietet das Buch einen unmittelbaren Einblick in das Leben in der Ukraine während des Krieges. Diese Passagen sind eindringlich und aufschlussreich, weil sie den Krieg nicht abstrakt beschreiben und mit Blick von außen, sondern durch Begegnungen und persönliche Erfahrungen greifbar machen. Dadurch gewinnt die Geschichte eine zusätzliche Tiefe, die lange nachwirkt. „Russische Spezialitäten“ ist ein kluger, bewegender und zugleich sehr unterhaltsamer Roman über Identität, Familie und die Frage, wie man mit einer Herkunft umgeht, wenn sich die politische Realität plötzlich radikal verändert. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt und hervorragend erzählt ist. ★★★★★ 5/5 #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #russischespezialitäten #dmitrijkapitelman #deutscherbuchpreis #buchtipp #buchempfehlung
2 Tagen ago
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1/6
Mit „Spiegelland“ erzählt Rebekka Frank eine vielschichtige Geschichte über das Patriarchat, hässliche Gewalt und der Emanzipation daraus, über Identität und die unsichtbaren Fäden, die Generationen miteinander verbinden.

Auf drei Zeitebenen erzählt sie die Geschichte von Aletta im 18. Jahrhundert, die den Widrigkeiten des Moors trotzt, von Cato, die 1999 mit Tochter Kira vor ihrem gewalttätigen Mann ins Teufelsmoor flüchtet und von Elias, der 2025 einen schwerwiegenden Fehler macht.

Besonders beeindruckt hat mich die Erzählstruktur: Die drei Handlungsstränge greifen präzise ineinander, enthüllen nach und nach verborgene Zusammenhänge und erzeugen einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die Frauenschicksale stehen dabei klar im Mittelpunkt. Trotz des großen zeitlichen Abstands zeigen sich berührende Parallelen – in ihren Zwängen, ihren Hoffnungen, ihren Entscheidungen. Gerade diese leisen, emotionalen Spiegelungen machen den Roman so stark.

Im Vergleich dazu bleibt Elias’ Geschichte in der Gegenwart für mich etwas blasser und auch die ein oder andere Wendung ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Roman durchweg spannend und interessant. Die historischen Ebenen besitzen eine solche erzählerische Kraft, dass man unbedingt wissen möchte, wie alles zusammenführt.

„Spiegelland“ ist ein atmosphärischer, klug konstruierter Roman, der zeigt, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt – und wie sich Muster über Generationen hinweg wiederholen können. Trotz kleiner Schwächen in der Gegenwartsebene bleibt er ein fesselnder Page-Turner, der emotional bewegt und lange nachhallt.

★★★★★ 5/5

[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #rebekkafrank #spiegelland #buchtipp
Mit „Spiegelland“ erzählt Rebekka Frank eine vielschichtige Geschichte über das Patriarchat, hässliche Gewalt und der Emanzipation daraus, über Identität und die unsichtbaren Fäden, die Generationen miteinander verbinden.

Auf drei Zeitebenen erzählt sie die Geschichte von Aletta im 18. Jahrhundert, die den Widrigkeiten des Moors trotzt, von Cato, die 1999 mit Tochter Kira vor ihrem gewalttätigen Mann ins Teufelsmoor flüchtet und von Elias, der 2025 einen schwerwiegenden Fehler macht.

Besonders beeindruckt hat mich die Erzählstruktur: Die drei Handlungsstränge greifen präzise ineinander, enthüllen nach und nach verborgene Zusammenhänge und erzeugen einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die Frauenschicksale stehen dabei klar im Mittelpunkt. Trotz des großen zeitlichen Abstands zeigen sich berührende Parallelen – in ihren Zwängen, ihren Hoffnungen, ihren Entscheidungen. Gerade diese leisen, emotionalen Spiegelungen machen den Roman so stark.

Im Vergleich dazu bleibt Elias’ Geschichte in der Gegenwart für mich etwas blasser und auch die ein oder andere Wendung ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Roman durchweg spannend und interessant. Die historischen Ebenen besitzen eine solche erzählerische Kraft, dass man unbedingt wissen möchte, wie alles zusammenführt.

„Spiegelland“ ist ein atmosphärischer, klug konstruierter Roman, der zeigt, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt – und wie sich Muster über Generationen hinweg wiederholen können. Trotz kleiner Schwächen in der Gegenwartsebene bleibt er ein fesselnder Page-Turner, der emotional bewegt und lange nachhallt.

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Mit „Spiegelland“ erzählt Rebekka Frank eine vielschichtige Geschichte über das Patriarchat, hässliche Gewalt und der Emanzipation daraus, über Identität und die unsichtbaren Fäden, die Generationen miteinander verbinden. Auf drei Zeitebenen erzählt sie die Geschichte von Aletta im 18. Jahrhundert, die den Widrigkeiten des Moors trotzt, von Cato, die 1999 mit Tochter Kira vor ihrem gewalttätigen Mann ins Teufelsmoor flüchtet und von Elias, der 2025 einen schwerwiegenden Fehler macht. Besonders beeindruckt hat mich die Erzählstruktur: Die drei Handlungsstränge greifen präzise ineinander, enthüllen nach und nach verborgene Zusammenhänge und erzeugen einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die Frauenschicksale stehen dabei klar im Mittelpunkt. Trotz des großen zeitlichen Abstands zeigen sich berührende Parallelen – in ihren Zwängen, ihren Hoffnungen, ihren Entscheidungen. Gerade diese leisen, emotionalen Spiegelungen machen den Roman so stark. Im Vergleich dazu bleibt Elias’ Geschichte in der Gegenwart für mich etwas blasser und auch die ein oder andere Wendung ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Roman durchweg spannend und interessant. Die historischen Ebenen besitzen eine solche erzählerische Kraft, dass man unbedingt wissen möchte, wie alles zusammenführt. „Spiegelland“ ist ein atmosphärischer, klug konstruierter Roman, der zeigt, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt – und wie sich Muster über Generationen hinweg wiederholen können. Trotz kleiner Schwächen in der Gegenwartsebene bleibt er ein fesselnder Page-Turner, der emotional bewegt und lange nachhallt. ★★★★★ 5/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #rebekkafrank #spiegelland #buchtipp
6 Tagen ago
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2/6
In ihrem Debütroman zeigt Florence Knapp, wie eine einzige Entscheidung ein ganzes Leben bestimmen kann. Ich finde übrigens den Klappentext irreführend, denn es ist die Entscheidung über den Namen und nicht der Name selbst, der über das Leben von Coras Kind und dem ihrer Familie bestimmt. Denn wir folgen der Familie in 3 Szenarien im 7-Jahreszyklus in ihrem weiteren Leben, einmal, wenn das Baby traditionell Gordon heißt, wie der gewalttätige Vater, einmal mit dem Wunschnamen der Mutter: Julian und einmal mit dem Favoriten der großen Schwester: Bear.
 
Die Namenswahl hat unterschiedliche Folgen und damit auch der weitere Lebensweg der Protagonisten. Diese dreiteilige Handlung macht den Roman ungemein spannend und es gelingt der Autorin meisterhaft, drei unterschiedliche Lebenswege für alle aufzuzeichnen und dennoch bleiben die Protagonisten ihrem Wesenskern dabei treu.
 
Für mich war es eine emotionale Achterbahnfahrt, so sehr konnte ich mich in die Figuren hineinversetzen und habe mitgefühlt. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt beim Lesen geweint habe, aber hier sind mit mehrfach die Tränen gekommen – vor Erleichterung, vor Enttäuschung, vor Freude, vor Trauer… es war alles dabei.
 
Mir fehlt übrigens eine Triggerwarnung oder zumindest ein Hinweis, denn ein zentrales Thema ist häusliche Gewalt und obwohl ich glücklicherweise nicht betroffen bin, hat es mich beim Lesen ganz schön mitgenommen – wie geht es dann erst Betroffenen?
 
Trotz der teilweise auch traurigen und schwer zu ertragenden Passagen, eine ganz große Leseempfehlung von mir!
 
 
★★★★★ 5/5
 
[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]
 
#lesen #rezension #leseliebe #buchtipp #dienamen
In ihrem Debütroman zeigt Florence Knapp, wie eine einzige Entscheidung ein ganzes Leben bestimmen kann. Ich finde übrigens den Klappentext irreführend, denn es ist die Entscheidung über den Namen und nicht der Name selbst, der über das Leben von Coras Kind und dem ihrer Familie bestimmt. Denn wir folgen der Familie in 3 Szenarien im 7-Jahreszyklus in ihrem weiteren Leben, einmal, wenn das Baby traditionell Gordon heißt, wie der gewalttätige Vater, einmal mit dem Wunschnamen der Mutter: Julian und einmal mit dem Favoriten der großen Schwester: Bear.
 
Die Namenswahl hat unterschiedliche Folgen und damit auch der weitere Lebensweg der Protagonisten. Diese dreiteilige Handlung macht den Roman ungemein spannend und es gelingt der Autorin meisterhaft, drei unterschiedliche Lebenswege für alle aufzuzeichnen und dennoch bleiben die Protagonisten ihrem Wesenskern dabei treu.
 
Für mich war es eine emotionale Achterbahnfahrt, so sehr konnte ich mich in die Figuren hineinversetzen und habe mitgefühlt. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt beim Lesen geweint habe, aber hier sind mit mehrfach die Tränen gekommen – vor Erleichterung, vor Enttäuschung, vor Freude, vor Trauer… es war alles dabei.
 
Mir fehlt übrigens eine Triggerwarnung oder zumindest ein Hinweis, denn ein zentrales Thema ist häusliche Gewalt und obwohl ich glücklicherweise nicht betroffen bin, hat es mich beim Lesen ganz schön mitgenommen – wie geht es dann erst Betroffenen?
 
Trotz der teilweise auch traurigen und schwer zu ertragenden Passagen, eine ganz große Leseempfehlung von mir!
 
 
★★★★★ 5/5
 
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In ihrem Debütroman zeigt Florence Knapp, wie eine einzige Entscheidung ein ganzes Leben bestimmen kann. Ich finde übrigens den Klappentext irreführend, denn es ist die Entscheidung über den Namen und nicht der Name selbst, der über das Leben von Coras Kind und dem ihrer Familie bestimmt. Denn wir folgen der Familie in 3 Szenarien im 7-Jahreszyklus in ihrem weiteren Leben, einmal, wenn das Baby traditionell Gordon heißt, wie der gewalttätige Vater, einmal mit dem Wunschnamen der Mutter: Julian und einmal mit dem Favoriten der großen Schwester: Bear. Die Namenswahl hat unterschiedliche Folgen und damit auch der weitere Lebensweg der Protagonisten. Diese dreiteilige Handlung macht den Roman ungemein spannend und es gelingt der Autorin meisterhaft, drei unterschiedliche Lebenswege für alle aufzuzeichnen und dennoch bleiben die Protagonisten ihrem Wesenskern dabei treu. Für mich war es eine emotionale Achterbahnfahrt, so sehr konnte ich mich in die Figuren hineinversetzen und habe mitgefühlt. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt beim Lesen geweint habe, aber hier sind mit mehrfach die Tränen gekommen – vor Erleichterung, vor Enttäuschung, vor Freude, vor Trauer… es war alles dabei. Mir fehlt übrigens eine Triggerwarnung oder zumindest ein Hinweis, denn ein zentrales Thema ist häusliche Gewalt und obwohl ich glücklicherweise nicht betroffen bin, hat es mich beim Lesen ganz schön mitgenommen – wie geht es dann erst Betroffenen? Trotz der teilweise auch traurigen und schwer zu ertragenden Passagen, eine ganz große Leseempfehlung von mir! ★★★★★ 5/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buchtipp #dienamen
1 Woche ago
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3/6
Auch in seinem neuen Roman „Der letzte Sommer der Tauben“ nimmt uns Abbas Kider wieder mit in den nahen Osten, in ein unbenanntes Land, in dem gerade die Mudschahedin das Kalifat ausgerufen haben. 

Noah führt mit seinen Eltern und der schwangeren Schwester Suad bislang ein unbeschwertes Leben, seine größte Leidenschaft teilt er mit Onkel Ali: das Taubenzüchten. Doch nun wird ihr Leben von Tag zu Tag enger, freudloser, bedrohlicher. Doch soll man sich all dem widerstandslos fügen?

Ganz meisterhaft schafft es Khider, die zunehmende Bedrohung nachzuzeichnen. Mit jeder neuen Anordnung stirbt ein kleiner Teil des bisherigen Lebens und bei alten Freunden weiß man plötzlich nicht mehr, auf welcher Seite sie stehen. Besonders eindringlich sind die leisen Momente des Verlusts: das schrittweise Verstummen von Gewohnheiten, das Misstrauen, das sich zwischen Menschen schiebt, und die Angst, die selbst in den eigenen vier Wänden nicht mehr weicht. Und auch das kommt immer wieder zur Sprache: ganz so einfach ist das mit DEM Guten und DEM Bösen, der einen und der anderen Seite nicht. 

„Der letzte Sommer der Tauben“ ist ein stiller, eindringlicher Roman über das langsame Verschwinden von Freiheit, über Moral in unmoralischen Zeiten und über die Frage, wie viel Anpassung ein Mensch ertragen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Abbas Khider gelingt es einmal mehr, politische Realität greifbar zu machen, ohne einfache Antworten zu liefern. Stattdessen hinterlässt das Buch ein Gefühl von Beklemmung – und den Wunsch, genauer hinzusehen, bevor Urteile gefällt werden. Ein nachhallender, wichtiger Roman und angesichts der politischen Entwicklungen auch bei uns brandaktuell. 

★★★★★ 5/5

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#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #abbaskhider #derletztesommerdertauben #buchtipp #buchempfehlung #hanserliteratur
Auch in seinem neuen Roman „Der letzte Sommer der Tauben“ nimmt uns Abbas Kider wieder mit in den nahen Osten, in ein unbenanntes Land, in dem gerade die Mudschahedin das Kalifat ausgerufen haben. 

Noah führt mit seinen Eltern und der schwangeren Schwester Suad bislang ein unbeschwertes Leben, seine größte Leidenschaft teilt er mit Onkel Ali: das Taubenzüchten. Doch nun wird ihr Leben von Tag zu Tag enger, freudloser, bedrohlicher. Doch soll man sich all dem widerstandslos fügen?

Ganz meisterhaft schafft es Khider, die zunehmende Bedrohung nachzuzeichnen. Mit jeder neuen Anordnung stirbt ein kleiner Teil des bisherigen Lebens und bei alten Freunden weiß man plötzlich nicht mehr, auf welcher Seite sie stehen. Besonders eindringlich sind die leisen Momente des Verlusts: das schrittweise Verstummen von Gewohnheiten, das Misstrauen, das sich zwischen Menschen schiebt, und die Angst, die selbst in den eigenen vier Wänden nicht mehr weicht. Und auch das kommt immer wieder zur Sprache: ganz so einfach ist das mit DEM Guten und DEM Bösen, der einen und der anderen Seite nicht. 

„Der letzte Sommer der Tauben“ ist ein stiller, eindringlicher Roman über das langsame Verschwinden von Freiheit, über Moral in unmoralischen Zeiten und über die Frage, wie viel Anpassung ein Mensch ertragen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Abbas Khider gelingt es einmal mehr, politische Realität greifbar zu machen, ohne einfache Antworten zu liefern. Stattdessen hinterlässt das Buch ein Gefühl von Beklemmung – und den Wunsch, genauer hinzusehen, bevor Urteile gefällt werden. Ein nachhallender, wichtiger Roman und angesichts der politischen Entwicklungen auch bei uns brandaktuell. 

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Auch in seinem neuen Roman „Der letzte Sommer der Tauben“ nimmt uns Abbas Kider wieder mit in den nahen Osten, in ein unbenanntes Land, in dem gerade die Mudschahedin das Kalifat ausgerufen haben. Noah führt mit seinen Eltern und der schwangeren Schwester Suad bislang ein unbeschwertes Leben, seine größte Leidenschaft teilt er mit Onkel Ali: das Taubenzüchten. Doch nun wird ihr Leben von Tag zu Tag enger, freudloser, bedrohlicher. Doch soll man sich all dem widerstandslos fügen? Ganz meisterhaft schafft es Khider, die zunehmende Bedrohung nachzuzeichnen. Mit jeder neuen Anordnung stirbt ein kleiner Teil des bisherigen Lebens und bei alten Freunden weiß man plötzlich nicht mehr, auf welcher Seite sie stehen. Besonders eindringlich sind die leisen Momente des Verlusts: das schrittweise Verstummen von Gewohnheiten, das Misstrauen, das sich zwischen Menschen schiebt, und die Angst, die selbst in den eigenen vier Wänden nicht mehr weicht. Und auch das kommt immer wieder zur Sprache: ganz so einfach ist das mit DEM Guten und DEM Bösen, der einen und der anderen Seite nicht. „Der letzte Sommer der Tauben“ ist ein stiller, eindringlicher Roman über das langsame Verschwinden von Freiheit, über Moral in unmoralischen Zeiten und über die Frage, wie viel Anpassung ein Mensch ertragen kann, ohne sich selbst zu verlieren. Abbas Khider gelingt es einmal mehr, politische Realität greifbar zu machen, ohne einfache Antworten zu liefern. Stattdessen hinterlässt das Buch ein Gefühl von Beklemmung – und den Wunsch, genauer hinzusehen, bevor Urteile gefällt werden. Ein nachhallender, wichtiger Roman und angesichts der politischen Entwicklungen auch bei uns brandaktuell. ★★★★★ 5/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #abbaskhider #derletztesommerdertauben #buchtipp #buchempfehlung #hanserliteratur
2 Wochen ago
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Faschings-Endspurt 🎉
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Faschings-Endspurt 🎉
3 Wochen ago
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5/6
Amanda Peters erzählt in „Beeren pflücken“ eine leise, eindringliche Geschichte über Verlust, Identität und die Spuren, die ein verschwundenes Kind in zwei Familien hinterlässt. Der Grundgedanke des Romans ist stark und berührend, und die Thematik hat mich von Anfang an neugierig gemacht, nicht zuletzt auch wegen der vielen Empfehlungen hier.

Trotzdem blieb ich beim Lesen emotional auf Abstand. Ich fand die Geschichte sehr interessant, konnte mich jedoch nur schwer in die Figuren einfühlen. Keiner der Charaktere, insbesondere die beiden Protagonisten blieben eher beobachtend als wirklich nahbar, sodass sich keine tiefere Verbindung aufbauen wollte.

Stattdessen begleitete mich beim Lesen ein eigenartiges, über weite Strecken beklemmendes Gefühl. Dieses passt zwar zur Schwere des Themas, ließ mich aber gleichzeitig etwas orientierungslos zurück. Vor allem bei Ruthie beziehungsweise Norma hätte ich mir eine intensivere innere Aufarbeitung gewünscht. Gerade ihre Perspektive hätte dem Roman mehr emotionale Tiefe geben können, doch vieles bleibt angedeutet, ohne wirklich greifbar zu werden. Gerade weil die Handlung nach wenigen Seiten bekannt ist, hätte ich mir hier mehr Auseinandersetzung mit dem, was geschehen ist, gewünscht. 

So bleibt Beeren pflücken für mich eine inhaltlich interessante Geschichte, die mich gedanklich beschäftigt hat – emotional jedoch nie ganz erreichen konnte.

★★★☆☆ 3/5

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #beerenpflücken #amandapeters
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Amanda Peters erzählt in „Beeren pflücken“ eine leise, eindringliche Geschichte über Verlust, Identität und die Spuren, die ein verschwundenes Kind in zwei Familien hinterlässt. Der Grundgedanke des Romans ist stark und berührend, und die Thematik hat mich von Anfang an neugierig gemacht, nicht zuletzt auch wegen der vielen Empfehlungen hier. Trotzdem blieb ich beim Lesen emotional auf Abstand. Ich fand die Geschichte sehr interessant, konnte mich jedoch nur schwer in die Figuren einfühlen. Keiner der Charaktere, insbesondere die beiden Protagonisten blieben eher beobachtend als wirklich nahbar, sodass sich keine tiefere Verbindung aufbauen wollte. Stattdessen begleitete mich beim Lesen ein eigenartiges, über weite Strecken beklemmendes Gefühl. Dieses passt zwar zur Schwere des Themas, ließ mich aber gleichzeitig etwas orientierungslos zurück. Vor allem bei Ruthie beziehungsweise Norma hätte ich mir eine intensivere innere Aufarbeitung gewünscht. Gerade ihre Perspektive hätte dem Roman mehr emotionale Tiefe geben können, doch vieles bleibt angedeutet, ohne wirklich greifbar zu werden. Gerade weil die Handlung nach wenigen Seiten bekannt ist, hätte ich mir hier mehr Auseinandersetzung mit dem, was geschehen ist, gewünscht. So bleibt Beeren pflücken für mich eine inhaltlich interessante Geschichte, die mich gedanklich beschäftigt hat – emotional jedoch nie ganz erreichen konnte. ★★★☆☆ 3/5 #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #beerenpflücken #amandapeters
4 Wochen ago
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