Kategorie: Belletristik

Alina Bronsky – Der Zopf meiner Großmutter

Mögt ihr etwas skurrile Figuren auch so gerne? Die Meisterin zum Erschaffen solcher ist und bleibt Alina Bronsky. So auch in „Der Zopf meiner Großmutter“. Eben diese Großmutter ist ein absolutes Unikat. Zusammen mit ihrem Mann und ihrem Enkel emigriert sie von Russland nach Deutschland. Aus Angst vor Keimen...

Ewald Arenz – Meine kleine Welt

Seit „Alte Sorten“ und „Der große Sommer“ bin ich ein Fan von Ewald Arenz und habe mich jetzt über seine Kolumnensammlung „Meine kleine Welt – Familiengeschichten“ gefreut. In den kurzen Episoden schreibt Arenz über seinen Familienalltag, den er mal mehr und mal weniger verfremdet, überspitzt oder weiterspinnt und auch...

Kristina Pfister – Ein unendlich kurzer Sommer

So langsam wird es Zeit für Sommerromane, oder? Kristina Pfisters Roman „Ein unendlich kurzer Sommer“ verheißt laut Klappentext und Cover ein solcher zu werden. Auf einem Campingplatz mitten in der Provinz treffen die vor der Trauer und ihrem bisherigen Leben weglaufende Lale, der griesgrämige Campingplatzbesitzer Gustav, der überbehütete Flo...

Diego Zúñiga – Camanchaca

Da ich vermehrt Indie-Verlage und auch unbekannte Autoren lesen möchte, habe ich mich mal wieder auf die Suche begeben und bin bei Camanchaca vom chilenischen Autor Diego Zúñiga aus dem Berenberg-Verlag hängengeblieben. Er erzählt darin aus dem Leben eines Jugendlichen, dessen Leben gerade auf dem schmalen Grat zwischen Zukunft...

Emma Straub – Die Launen des Lebens

Emma Straub erzählt in „Die Launen des Lebens“ die Geschichte der Familie Strick. Astrid beginnt über das Leben nachzudenken, als eine Bekannte vor ihren Augen überfahren wird und ihre Enkelin Cecilia nach einem Vorfall in ihrer Schule in New York bei ihr einzieht. Die Familie mit ihren sehr unterschiedlichen...

Ursula März – Tante Martl

Nachdem mir „Tante Martl“ von Ursula März mehrfach empfohlen wurde, konnte ich natürlich nicht widerstehen, zumal ich Familienromane recht gerne lese. Die titelgebende Tante Martl hat es wirklich gegeben und Ursula März hat sie und ihre Familie sehr authentisch porträtiert. Neben der kinderlosen, pragmatischen und aufopferungsvollen Tante, der der...

Klara Jahn – Das Lied des Waldes

Unter dem Pseudonym Klara Jahn beschäftigt sich Erfolgsautorin Julia Kröhn in ihrem Roman „Das Lied des Waldes“ mit dem Thema Waldwirtschaft. Sie nähert sich dem Thema aus heutiger Sicht durch ihre Protagonistin Veronika, die ihr Elternhaus inklusive großem Waldstück verkaufen möchte. In einem zweiten Erzählstrang beleuchtet sie außerdem die...

Mareike Fallwickl – Die Wut, die bleibt

Passend zum heutigen Muttertag habe ich eine Buchempfehlung für euch, allerdings ganz sicher kein Wohlfühlbuch! Kennt ihr das, wenn ihr euch selbst in einem Buch wiederentdeckt? So ging es mir mit „Die Wut, die bleibt“ von Mareike Fallwickl. Meine innere Stimme hat fortwährend gebrüllt: Ja! Jaaaa! So siehts aus!...

Lennardt Loß – Und andere Formen menschlichen Versagens

Mein erstes Buch meiner #12für22 habe ich eigentlich schon vor ein paar Wochen gelesen und hier kommt auch die Rezension zu „Und andere Formen menschlichen Versagens“ von Lennardt Loß. Der Autor erzählt in einzelnen Kapiteln auf unterschiedlichen Zeitebenen die Geschichten diverser Personen, die alle miteinander zusammenhängen – mal mehr...

Jan Weiler – Der Markisenmann

„Und mein Papa strahlte über das ganze Gesicht, trat auf mich zu, bremste sich wieder und sagte: »Aber klar. Zu zweit ist man schon mal doppelt so viel wie alleine.«“ Jan Weiler steht für Unterhaltungsromane mit urigen Figuren. Genau so einer ist auch „der Markisenmann“ in seinem neuen gleichnamigen...