Kategorie: Zeitgenössische Literatur

Zoe Brisby – Kopenhagen mon amour

Das war leider nix. Bei Zoe Brisbys neuem Roman „Kopenhagen mon amour“ hat mich das Cover gleich verzückt. Auch die Geschichte klang zunächst ganz vielversprechend. Brune beschließt, mit 35 Jahren ohne Mann an ihrer Seite Mutter zu werden. Zusammen mit ihrer besten Freundin Justine reist sie dazu nach Dänemark...

Paul Maar – Wie alles kam

Nachdem ich gestern schon seine Sammlung Ein Hund mit Flügeln vorgestellt habe, kommt heute der autobiografische Roman „Wie alles kam – Roman meiner Kindheit“ von Paul Maar. Darin blickt er auf eine bewegende Kindheit zurück und erzählt von nächtlichen Bombenangriffen auf Schweinfurt im Zweiten Weltkrieg, den Umzug aufs Land...

Paul Maar – Ein Hund mit Flügeln

Wer kennt ihn nicht, den Erfinder des Sams, Paul Maar? Im Fischer-Verlag ist jetzt ein neues Buch von ihm für Erwachsene erschienen: „Ein Hund mit Flügeln – Erfundenes und Erlebtes“ enthält Texte aus mehreren Jahrzehnten seines Schaffens, darunter Gedichte, Kurzgeschichten, Essays. Die Texte zeigen eine andere Seite des Autors,...

Daniela Krien – Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Endlich habe ich auch mal ein Buch von Daniela Krien gelesen. Ihr Erstlingswerk „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ erschien jetzt in einer schönen gebundenen Ausgabe mit einem Vorwort der Autorin bei Diogenes. Die 16-jährige Maria zieht zu ihrem Freund auf den Bauernhof in einem ostdeutschen Provinznest und wird...

Ewald Arenz – Der Duft von Schokolade

In einer wunderschönen Sonderausgabe ist jetzt Ewald Arenz‘ Roman „Der Duft von Schokolade“ von 2011 neu bei ars vivendi erschienen. Da musste ich natürlich zugreifen. Leutnant August quittiert 1881 seinen Dienst, um künftig als Einkäufer in der Wiener Schokoladenfabrik seines Onkels zu arbeiten. Aufgrund seines außergewöhnlichen, ja vielleicht eher...

Andreas Izquierdo – Labyrinth der Freiheit

Endlich ist er da, der dritte Band um das Triumvirat, Arthur, Carl und Isi. Mit „Labyrinth der Freiheit“ schließt Andreas Izquierdo seine Wege-der-Zeit-Trilogie ab. Nachdem ich von Schatten der Welt hellauf begeistert war, enttäuschte mich Revolution der Träume etwas, das den Charme des ersten Buchs vermissen ließ und sich...

Kai Meyer – Die Bücher der Junge und die Nacht

Bereits vor vielen Jahren habe ich Kai Meyer als grandiosen Erzähler entdeckt. Ich habe bereits viele seiner Kinder- und Jugendbücher gelesen, einige regelrecht verschlungen. Entsprechend gespannt war ich auf seinen neuen Roman „Die Bücher, der Junge und die Nacht“, mit dem er das gewohnte Genre verlässt. In drei Zeitebenen erzählt...

Pierre Jarawan – Ein Lied für die Vermissten

Nachdem mir Pierre Jarawans Roman „Ein Lied für die Vermissten“ empfohlen wurde, habe ich ihn nun endlich von meinem SuB befreit. Er erzählt darin die Geschichte von Amin, der als Waisenkind von seiner unnahbaren Großmutter erzogen wird. Nach einigen Jahren in Deutschland kehren die beiden in den Libanon zurück,...

Michael Brandner – Kerl aus Koks

Ich muss zugeben, ich habe mich ein bisschen in das Cover von Michael Brandners „Kerl aus Koks“ verliebt. Dieser kleine verschmitzt grinsende Junge, von Kohle bedeckt, ist das Sinnbild für eine Ruhrpott-Kindheit. Und genau solch eine erlebt der Protagonist Paul in den 50er und 60er Jahren: Fußballspielen mit den...

Ferdinand von Schirach – Nachmittage

Endlich gibt es wieder mal ein neues Buch von Ferdinand von Schirach. Mit „Nachmittage“ hat er den zweiten Essayband nach „Kaffee und Zigaretten“ veröffentlicht. Dass Ferdinand von Schirach erzählen kann, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Auch in seinem neuen Buch unterhält er uns mit seinem Erzähltalent und so fliegt...