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Sabrina Tschorn

Posted On 15. August 2021
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Sabrina

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Rezensionen veröffentlicht 25 Rezensionen Professioneller Leser

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unpopular opinion: Gaea Schoeters - Das Geschenk und die Trophäe

Nachdem die beiden Romane so gehypt wurden, habe ich sie mir nun vorgenommen.

In „Das Geschenk“ tauchen plötzlich überall in Berlin Elefanten auf. Es stellt sich heraus, dass die 20.000 Tiere ein Geschenk des Präsidenten von Botswana als Antwort auf das Einfuhrverbot für Jagdtrophäen sind, was dem Land die Lebensgrundlage und Selbstbestimmung nimmt. Die Auseinandersetzung mit der Globalisierung und ihren Folgen und den Schwierigkeiten der Weltpolitik finde ich im Prinzip klasse, die Geschichte ist aber hanebüchen und verliert so für mich an Relevanz, auch wenn das Szenario sicher bewusst so gewählt wurde. Mich konnte die Geschichte so leider nicht erreichen, zumal mir der Bundeskanzler, aus dessen Sicht erzählt wird, zu distanziert bleibt.

In „Die Trophäe“ geht es einen amerikanischen Jäger, bezeichnenderweise namens Hunter White, der eine Jagdlizenz für den Abschuss eines Nashorns erworben hat, um seine „Big Five“ vollzumachen. Bewusst provokant widmet sich die Autorin den Fragen von Reichtum, Macht, Kolonialisierung und Moral. Für mich war dennoch bei der Hälfte Schluss. Auch hier wird der Protagonist sicher bewusst als A*loch inszeniert, dennoch ist meine Abneigung gegen ihn so gewachsen, dass ich mich gefragt habe, ob mir meine Lebenszeit dafür nicht zu schade ist. Wer bessere Nerven hat, kann sicher einiges bei der Lektüre lernen.

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #gaeaschoeters #unpopularopinion #dasgeschenk #dietrophaee
unpopular opinion: Gaea Schoeters - Das Geschenk und die Trophäe

Nachdem die beiden Romane so gehypt wurden, habe ich sie mir nun vorgenommen.

In „Das Geschenk“ tauchen plötzlich überall in Berlin Elefanten auf. Es stellt sich heraus, dass die 20.000 Tiere ein Geschenk des Präsidenten von Botswana als Antwort auf das Einfuhrverbot für Jagdtrophäen sind, was dem Land die Lebensgrundlage und Selbstbestimmung nimmt. Die Auseinandersetzung mit der Globalisierung und ihren Folgen und den Schwierigkeiten der Weltpolitik finde ich im Prinzip klasse, die Geschichte ist aber hanebüchen und verliert so für mich an Relevanz, auch wenn das Szenario sicher bewusst so gewählt wurde. Mich konnte die Geschichte so leider nicht erreichen, zumal mir der Bundeskanzler, aus dessen Sicht erzählt wird, zu distanziert bleibt.

In „Die Trophäe“ geht es einen amerikanischen Jäger, bezeichnenderweise namens Hunter White, der eine Jagdlizenz für den Abschuss eines Nashorns erworben hat, um seine „Big Five“ vollzumachen. Bewusst provokant widmet sich die Autorin den Fragen von Reichtum, Macht, Kolonialisierung und Moral. Für mich war dennoch bei der Hälfte Schluss. Auch hier wird der Protagonist sicher bewusst als A*loch inszeniert, dennoch ist meine Abneigung gegen ihn so gewachsen, dass ich mich gefragt habe, ob mir meine Lebenszeit dafür nicht zu schade ist. Wer bessere Nerven hat, kann sicher einiges bei der Lektüre lernen.

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #gaeaschoeters #unpopularopinion #dasgeschenk #dietrophaee
unpopular opinion: Gaea Schoeters - Das Geschenk und die Trophäe

Nachdem die beiden Romane so gehypt wurden, habe ich sie mir nun vorgenommen.

In „Das Geschenk“ tauchen plötzlich überall in Berlin Elefanten auf. Es stellt sich heraus, dass die 20.000 Tiere ein Geschenk des Präsidenten von Botswana als Antwort auf das Einfuhrverbot für Jagdtrophäen sind, was dem Land die Lebensgrundlage und Selbstbestimmung nimmt. Die Auseinandersetzung mit der Globalisierung und ihren Folgen und den Schwierigkeiten der Weltpolitik finde ich im Prinzip klasse, die Geschichte ist aber hanebüchen und verliert so für mich an Relevanz, auch wenn das Szenario sicher bewusst so gewählt wurde. Mich konnte die Geschichte so leider nicht erreichen, zumal mir der Bundeskanzler, aus dessen Sicht erzählt wird, zu distanziert bleibt.

In „Die Trophäe“ geht es einen amerikanischen Jäger, bezeichnenderweise namens Hunter White, der eine Jagdlizenz für den Abschuss eines Nashorns erworben hat, um seine „Big Five“ vollzumachen. Bewusst provokant widmet sich die Autorin den Fragen von Reichtum, Macht, Kolonialisierung und Moral. Für mich war dennoch bei der Hälfte Schluss. Auch hier wird der Protagonist sicher bewusst als A*loch inszeniert, dennoch ist meine Abneigung gegen ihn so gewachsen, dass ich mich gefragt habe, ob mir meine Lebenszeit dafür nicht zu schade ist. Wer bessere Nerven hat, kann sicher einiges bei der Lektüre lernen.

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unpopular opinion: Gaea Schoeters - Das Geschenk und die Trophäe Nachdem die beiden Romane so gehypt wurden, habe ich sie mir nun vorgenommen. In „Das Geschenk“ tauchen plötzlich überall in Berlin Elefanten auf. Es stellt sich heraus, dass die 20.000 Tiere ein Geschenk des Präsidenten von Botswana als Antwort auf das Einfuhrverbot für Jagdtrophäen sind, was dem Land die Lebensgrundlage und Selbstbestimmung nimmt. Die Auseinandersetzung mit der Globalisierung und ihren Folgen und den Schwierigkeiten der Weltpolitik finde ich im Prinzip klasse, die Geschichte ist aber hanebüchen und verliert so für mich an Relevanz, auch wenn das Szenario sicher bewusst so gewählt wurde. Mich konnte die Geschichte so leider nicht erreichen, zumal mir der Bundeskanzler, aus dessen Sicht erzählt wird, zu distanziert bleibt. In „Die Trophäe“ geht es einen amerikanischen Jäger, bezeichnenderweise namens Hunter White, der eine Jagdlizenz für den Abschuss eines Nashorns erworben hat, um seine „Big Five“ vollzumachen. Bewusst provokant widmet sich die Autorin den Fragen von Reichtum, Macht, Kolonialisierung und Moral. Für mich war dennoch bei der Hälfte Schluss. Auch hier wird der Protagonist sicher bewusst als A*loch inszeniert, dennoch ist meine Abneigung gegen ihn so gewachsen, dass ich mich gefragt habe, ob mir meine Lebenszeit dafür nicht zu schade ist. Wer bessere Nerven hat, kann sicher einiges bei der Lektüre lernen. #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #gaeaschoeters #unpopularopinion #dasgeschenk #dietrophaee
23 Stunden ago
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1/6
Ich werde immer mal gefragt, wann ich denn überhaupt so viel Zeit finde zu lesen - neben Kids, Job, Haushalt, Garten, Ehrenamt…

Tatsächlich kann ich gut lesen, auch wenn mal noch ungespültes Geschirr im Spülbecken liegt. Ich hasse Hausarbeit, dementsprechend steht die auch mal hinten an. Mit den beiden Schulkindern kann ich mittlerweile auch parallel lesen, also jeder sein eigenes Buch und Ruhe 📚

Und ansonsten sind es oft die kleinen Zwischenzeiten: wenn die Kids aus dem Haus sind 10 Minuten beim Morgenkaffee, beim Warten, während die Kids beim Kinderturnen, Fußball oder Tanzen oder auf dem Spielplatz sind, früher auch beim Pendeln mit der Bahn oder der Klassiker: im Wartezimmer.

Und wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, statt Doomscrolling oder Serienmarathon am Abend, schafft man auch ganz schön viele Seiten. (Das muss ich mir aber auch mindestens zweimal die Woche selber sagen 😅)

Meine liebste Lesezeit ist aber im Bett 🛌 vorm Einschlafen. Da ich noch Kids im Familienbett habe, nehme ich den E-Reader mit schwacher Beleuchtung. 10 Seiten und ich bin so runtergefahren, dass ich richtig gut einschlafen kann 😴

Klar hab ich auch mal Tage, da lese ich gar nichts, aber oft sind es schon 50 oder auch mal über 100 Seiten. Also einfach dranbleiben und Priorisieren setzen 📚
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Ich werde immer mal gefragt, wann ich denn überhaupt so viel Zeit finde zu lesen - neben Kids, Job, Haushalt, Garten, Ehrenamt… Tatsächlich kann ich gut lesen, auch wenn mal noch ungespültes Geschirr im Spülbecken liegt. Ich hasse Hausarbeit, dementsprechend steht die auch mal hinten an. Mit den beiden Schulkindern kann ich mittlerweile auch parallel lesen, also jeder sein eigenes Buch und Ruhe 📚 Und ansonsten sind es oft die kleinen Zwischenzeiten: wenn die Kids aus dem Haus sind 10 Minuten beim Morgenkaffee, beim Warten, während die Kids beim Kinderturnen, Fußball oder Tanzen oder auf dem Spielplatz sind, früher auch beim Pendeln mit der Bahn oder der Klassiker: im Wartezimmer. Und wenn wir ganz ehrlich mit uns sind, statt Doomscrolling oder Serienmarathon am Abend, schafft man auch ganz schön viele Seiten. (Das muss ich mir aber auch mindestens zweimal die Woche selber sagen 😅) Meine liebste Lesezeit ist aber im Bett 🛌 vorm Einschlafen. Da ich noch Kids im Familienbett habe, nehme ich den E-Reader mit schwacher Beleuchtung. 10 Seiten und ich bin so runtergefahren, dass ich richtig gut einschlafen kann 😴 Klar hab ich auch mal Tage, da lese ich gar nichts, aber oft sind es schon 50 oder auch mal über 100 Seiten. Also einfach dranbleiben und Priorisieren setzen 📚
3 Tagen ago
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2/6
Heute erscheint mit „Der Gesang der See“ der Debütroman von Trude Teige erstmal in deutscher Übersetzung. Sie erzählt darin von einem entbehrungsreichen Leben an der norwegischen Küste und von einer Frau, die in einer harten Welt tiefster patriarchaler Strukturen nach dem Tod ihres Mannes ihren eigenen Weg finden muss.

Der Roman gewährt dabei einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Fischerfamilien in Norwegen zu einer Zeit, in der der Alltag stark von den Launen des Meeres, von Armut und harter körperlicher Arbeit geprägt war.

Besonders gut gefallen hat mir die Protagonistin, die als starke Frauenfigur im Mittelpunkt der Geschichte steht. Mit viel Mut und Durchhaltevermögen stellt sie sich den Herausforderungen ihres Lebens und wächst im Laufe der Handlung immer mehr über sich hinaus. Gerade diese Entwicklung macht den Roman sehr berührend.

Auch die Schilderungen des Lebens der Fischer fand ich sehr interessant. Man bekommt eine gute Vorstellung davon, wie gefährlich und zugleich existenziell wichtig die Arbeit auf dem Meer war und wie sehr das Leben der Familien davon bestimmt wurde. Allerdings habe ich etwas Zeit gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden, doch sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt, entfaltet der Roman seine ganze Stärke.

Insgesamt ist „Der Gesang der See“ ein atmosphärischer historischer Roman mit einer beeindruckenden Frauenfigur und interessanten Einblicken in ein hartes Leben an der norwegischen Küste. Da ich bislang noch nichts von Trude Teige gelesen habe, kann ich keinen Vergleich anstellen, allerdings sehr gut nachvollziehen, warum ihre weiteren Romane so viel Erfolg hatten.

★★★★☆ 4/5

[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #trudeteige #dergesangdersee
Heute erscheint mit „Der Gesang der See“ der Debütroman von Trude Teige erstmal in deutscher Übersetzung. Sie erzählt darin von einem entbehrungsreichen Leben an der norwegischen Küste und von einer Frau, die in einer harten Welt tiefster patriarchaler Strukturen nach dem Tod ihres Mannes ihren eigenen Weg finden muss.

Der Roman gewährt dabei einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Fischerfamilien in Norwegen zu einer Zeit, in der der Alltag stark von den Launen des Meeres, von Armut und harter körperlicher Arbeit geprägt war.

Besonders gut gefallen hat mir die Protagonistin, die als starke Frauenfigur im Mittelpunkt der Geschichte steht. Mit viel Mut und Durchhaltevermögen stellt sie sich den Herausforderungen ihres Lebens und wächst im Laufe der Handlung immer mehr über sich hinaus. Gerade diese Entwicklung macht den Roman sehr berührend.

Auch die Schilderungen des Lebens der Fischer fand ich sehr interessant. Man bekommt eine gute Vorstellung davon, wie gefährlich und zugleich existenziell wichtig die Arbeit auf dem Meer war und wie sehr das Leben der Familien davon bestimmt wurde. Allerdings habe ich etwas Zeit gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden, doch sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt, entfaltet der Roman seine ganze Stärke.

Insgesamt ist „Der Gesang der See“ ein atmosphärischer historischer Roman mit einer beeindruckenden Frauenfigur und interessanten Einblicken in ein hartes Leben an der norwegischen Küste. Da ich bislang noch nichts von Trude Teige gelesen habe, kann ich keinen Vergleich anstellen, allerdings sehr gut nachvollziehen, warum ihre weiteren Romane so viel Erfolg hatten.

★★★★☆ 4/5

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Heute erscheint mit „Der Gesang der See“ der Debütroman von Trude Teige erstmal in deutscher Übersetzung. Sie erzählt darin von einem entbehrungsreichen Leben an der norwegischen Küste und von einer Frau, die in einer harten Welt tiefster patriarchaler Strukturen nach dem Tod ihres Mannes ihren eigenen Weg finden muss. Der Roman gewährt dabei einen eindrucksvollen Einblick in das Leben der Fischerfamilien in Norwegen zu einer Zeit, in der der Alltag stark von den Launen des Meeres, von Armut und harter körperlicher Arbeit geprägt war. Besonders gut gefallen hat mir die Protagonistin, die als starke Frauenfigur im Mittelpunkt der Geschichte steht. Mit viel Mut und Durchhaltevermögen stellt sie sich den Herausforderungen ihres Lebens und wächst im Laufe der Handlung immer mehr über sich hinaus. Gerade diese Entwicklung macht den Roman sehr berührend. Auch die Schilderungen des Lebens der Fischer fand ich sehr interessant. Man bekommt eine gute Vorstellung davon, wie gefährlich und zugleich existenziell wichtig die Arbeit auf dem Meer war und wie sehr das Leben der Familien davon bestimmt wurde. Allerdings habe ich etwas Zeit gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden, doch sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt, entfaltet der Roman seine ganze Stärke. Insgesamt ist „Der Gesang der See“ ein atmosphärischer historischer Roman mit einer beeindruckenden Frauenfigur und interessanten Einblicken in ein hartes Leben an der norwegischen Küste. Da ich bislang noch nichts von Trude Teige gelesen habe, kann ich keinen Vergleich anstellen, allerdings sehr gut nachvollziehen, warum ihre weiteren Romane so viel Erfolg hatten. ★★★★☆ 4/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #trudeteige #dergesangdersee
5 Tagen ago
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3/6
In „Russische Spezialitäten“ erzählt Dmitrij Kapitelman eine ebenso kluge wie berührende Geschichte über Familie, Herkunft und die komplizierte Beziehung zu einem Land, das sich plötzlich in den Wirren des Krieges wiederfindet. Mit viel Witz, Selbstironie und gleichzeitig großer Ernsthaftigkeit begleitet der Roman seinen Erzähler auf eine Reise, die ebenso politisch wie persönlich ist. 

Seine Familie betreibt seit vielen Jahren das „Magasin“ in Leipzig, einen Laden, der „russische Spezialitäten“ verkauft und dabei auch ein Begegnungsort für sämtliche Menschen osteuropäischer Herkunft ist – bis Russland in die Ukraine einfällt. Voller Widersprüche fährt der Erzähler, der selbst in Kiew geboren wurde, russischer Muttersprachler ist, Jude, dessen Mutter zu Putin hält, während seine Freunde in der Ukraine im Kriegsalltag leben, kurzerhand in seine Heimatstadt Kiew. 

Besonders stark fand ich die Figuren: Sie sind vielschichtig, eigenwillig und wirken durchweg lebendig. Gerade die familiären Dynamiken – voller Reibung, Liebe, Missverständnisse und Loyalitäten – machen den Roman so spannend. Kapitelman gelingt es dabei sehr gut, ernste Themen mit Humor zu verbinden, ohne sie zu verharmlosen.

Gleichzeitig bietet das Buch einen unmittelbaren Einblick in das Leben in der Ukraine während des Krieges. Diese Passagen sind eindringlich und aufschlussreich, weil sie den Krieg nicht abstrakt beschreiben und mit Blick von außen, sondern durch Begegnungen und persönliche Erfahrungen greifbar machen. Dadurch gewinnt die Geschichte eine zusätzliche Tiefe, die lange nachwirkt.

„Russische Spezialitäten“ ist ein kluger, bewegender und zugleich sehr unterhaltsamer Roman über Identität, Familie und die Frage, wie man mit einer Herkunft umgeht, wenn sich die politische Realität plötzlich radikal verändert. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt und hervorragend erzählt ist.

★★★★★ 5/5

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #russischespezialitäten #dmitrijkapitelman #deutscherbuchpreis #buchtipp #buchempfehlung
In „Russische Spezialitäten“ erzählt Dmitrij Kapitelman eine ebenso kluge wie berührende Geschichte über Familie, Herkunft und die komplizierte Beziehung zu einem Land, das sich plötzlich in den Wirren des Krieges wiederfindet. Mit viel Witz, Selbstironie und gleichzeitig großer Ernsthaftigkeit begleitet der Roman seinen Erzähler auf eine Reise, die ebenso politisch wie persönlich ist. 

Seine Familie betreibt seit vielen Jahren das „Magasin“ in Leipzig, einen Laden, der „russische Spezialitäten“ verkauft und dabei auch ein Begegnungsort für sämtliche Menschen osteuropäischer Herkunft ist – bis Russland in die Ukraine einfällt. Voller Widersprüche fährt der Erzähler, der selbst in Kiew geboren wurde, russischer Muttersprachler ist, Jude, dessen Mutter zu Putin hält, während seine Freunde in der Ukraine im Kriegsalltag leben, kurzerhand in seine Heimatstadt Kiew. 

Besonders stark fand ich die Figuren: Sie sind vielschichtig, eigenwillig und wirken durchweg lebendig. Gerade die familiären Dynamiken – voller Reibung, Liebe, Missverständnisse und Loyalitäten – machen den Roman so spannend. Kapitelman gelingt es dabei sehr gut, ernste Themen mit Humor zu verbinden, ohne sie zu verharmlosen.

Gleichzeitig bietet das Buch einen unmittelbaren Einblick in das Leben in der Ukraine während des Krieges. Diese Passagen sind eindringlich und aufschlussreich, weil sie den Krieg nicht abstrakt beschreiben und mit Blick von außen, sondern durch Begegnungen und persönliche Erfahrungen greifbar machen. Dadurch gewinnt die Geschichte eine zusätzliche Tiefe, die lange nachwirkt.

„Russische Spezialitäten“ ist ein kluger, bewegender und zugleich sehr unterhaltsamer Roman über Identität, Familie und die Frage, wie man mit einer Herkunft umgeht, wenn sich die politische Realität plötzlich radikal verändert. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt und hervorragend erzählt ist.

★★★★★ 5/5

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In „Russische Spezialitäten“ erzählt Dmitrij Kapitelman eine ebenso kluge wie berührende Geschichte über Familie, Herkunft und die komplizierte Beziehung zu einem Land, das sich plötzlich in den Wirren des Krieges wiederfindet. Mit viel Witz, Selbstironie und gleichzeitig großer Ernsthaftigkeit begleitet der Roman seinen Erzähler auf eine Reise, die ebenso politisch wie persönlich ist. Seine Familie betreibt seit vielen Jahren das „Magasin“ in Leipzig, einen Laden, der „russische Spezialitäten“ verkauft und dabei auch ein Begegnungsort für sämtliche Menschen osteuropäischer Herkunft ist – bis Russland in die Ukraine einfällt. Voller Widersprüche fährt der Erzähler, der selbst in Kiew geboren wurde, russischer Muttersprachler ist, Jude, dessen Mutter zu Putin hält, während seine Freunde in der Ukraine im Kriegsalltag leben, kurzerhand in seine Heimatstadt Kiew. Besonders stark fand ich die Figuren: Sie sind vielschichtig, eigenwillig und wirken durchweg lebendig. Gerade die familiären Dynamiken – voller Reibung, Liebe, Missverständnisse und Loyalitäten – machen den Roman so spannend. Kapitelman gelingt es dabei sehr gut, ernste Themen mit Humor zu verbinden, ohne sie zu verharmlosen. Gleichzeitig bietet das Buch einen unmittelbaren Einblick in das Leben in der Ukraine während des Krieges. Diese Passagen sind eindringlich und aufschlussreich, weil sie den Krieg nicht abstrakt beschreiben und mit Blick von außen, sondern durch Begegnungen und persönliche Erfahrungen greifbar machen. Dadurch gewinnt die Geschichte eine zusätzliche Tiefe, die lange nachwirkt. „Russische Spezialitäten“ ist ein kluger, bewegender und zugleich sehr unterhaltsamer Roman über Identität, Familie und die Frage, wie man mit einer Herkunft umgeht, wenn sich die politische Realität plötzlich radikal verändert. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das gleichermaßen zum Nachdenken anregt und hervorragend erzählt ist. ★★★★★ 5/5 #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #russischespezialitäten #dmitrijkapitelman #deutscherbuchpreis #buchtipp #buchempfehlung
1 Woche ago
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4/6
Mit „Spiegelland“ erzählt Rebekka Frank eine vielschichtige Geschichte über das Patriarchat, hässliche Gewalt und der Emanzipation daraus, über Identität und die unsichtbaren Fäden, die Generationen miteinander verbinden.

Auf drei Zeitebenen erzählt sie die Geschichte von Aletta im 18. Jahrhundert, die den Widrigkeiten des Moors trotzt, von Cato, die 1999 mit Tochter Kira vor ihrem gewalttätigen Mann ins Teufelsmoor flüchtet und von Elias, der 2025 einen schwerwiegenden Fehler macht.

Besonders beeindruckt hat mich die Erzählstruktur: Die drei Handlungsstränge greifen präzise ineinander, enthüllen nach und nach verborgene Zusammenhänge und erzeugen einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die Frauenschicksale stehen dabei klar im Mittelpunkt. Trotz des großen zeitlichen Abstands zeigen sich berührende Parallelen – in ihren Zwängen, ihren Hoffnungen, ihren Entscheidungen. Gerade diese leisen, emotionalen Spiegelungen machen den Roman so stark.

Im Vergleich dazu bleibt Elias’ Geschichte in der Gegenwart für mich etwas blasser und auch die ein oder andere Wendung ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Roman durchweg spannend und interessant. Die historischen Ebenen besitzen eine solche erzählerische Kraft, dass man unbedingt wissen möchte, wie alles zusammenführt.

„Spiegelland“ ist ein atmosphärischer, klug konstruierter Roman, der zeigt, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt – und wie sich Muster über Generationen hinweg wiederholen können. Trotz kleiner Schwächen in der Gegenwartsebene bleibt er ein fesselnder Page-Turner, der emotional bewegt und lange nachhallt.

★★★★★ 5/5

[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #rebekkafrank #spiegelland #buchtipp
Mit „Spiegelland“ erzählt Rebekka Frank eine vielschichtige Geschichte über das Patriarchat, hässliche Gewalt und der Emanzipation daraus, über Identität und die unsichtbaren Fäden, die Generationen miteinander verbinden.

Auf drei Zeitebenen erzählt sie die Geschichte von Aletta im 18. Jahrhundert, die den Widrigkeiten des Moors trotzt, von Cato, die 1999 mit Tochter Kira vor ihrem gewalttätigen Mann ins Teufelsmoor flüchtet und von Elias, der 2025 einen schwerwiegenden Fehler macht.

Besonders beeindruckt hat mich die Erzählstruktur: Die drei Handlungsstränge greifen präzise ineinander, enthüllen nach und nach verborgene Zusammenhänge und erzeugen einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die Frauenschicksale stehen dabei klar im Mittelpunkt. Trotz des großen zeitlichen Abstands zeigen sich berührende Parallelen – in ihren Zwängen, ihren Hoffnungen, ihren Entscheidungen. Gerade diese leisen, emotionalen Spiegelungen machen den Roman so stark.

Im Vergleich dazu bleibt Elias’ Geschichte in der Gegenwart für mich etwas blasser und auch die ein oder andere Wendung ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Roman durchweg spannend und interessant. Die historischen Ebenen besitzen eine solche erzählerische Kraft, dass man unbedingt wissen möchte, wie alles zusammenführt.

„Spiegelland“ ist ein atmosphärischer, klug konstruierter Roman, der zeigt, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt – und wie sich Muster über Generationen hinweg wiederholen können. Trotz kleiner Schwächen in der Gegenwartsebene bleibt er ein fesselnder Page-Turner, der emotional bewegt und lange nachhallt.

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Mit „Spiegelland“ erzählt Rebekka Frank eine vielschichtige Geschichte über das Patriarchat, hässliche Gewalt und der Emanzipation daraus, über Identität und die unsichtbaren Fäden, die Generationen miteinander verbinden. Auf drei Zeitebenen erzählt sie die Geschichte von Aletta im 18. Jahrhundert, die den Widrigkeiten des Moors trotzt, von Cato, die 1999 mit Tochter Kira vor ihrem gewalttätigen Mann ins Teufelsmoor flüchtet und von Elias, der 2025 einen schwerwiegenden Fehler macht. Besonders beeindruckt hat mich die Erzählstruktur: Die drei Handlungsstränge greifen präzise ineinander, enthüllen nach und nach verborgene Zusammenhänge und erzeugen einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die Frauenschicksale stehen dabei klar im Mittelpunkt. Trotz des großen zeitlichen Abstands zeigen sich berührende Parallelen – in ihren Zwängen, ihren Hoffnungen, ihren Entscheidungen. Gerade diese leisen, emotionalen Spiegelungen machen den Roman so stark. Im Vergleich dazu bleibt Elias’ Geschichte in der Gegenwart für mich etwas blasser und auch die ein oder andere Wendung ist vorhersehbar. Dennoch bleibt der Roman durchweg spannend und interessant. Die historischen Ebenen besitzen eine solche erzählerische Kraft, dass man unbedingt wissen möchte, wie alles zusammenführt. „Spiegelland“ ist ein atmosphärischer, klug konstruierter Roman, der zeigt, wie sehr Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt – und wie sich Muster über Generationen hinweg wiederholen können. Trotz kleiner Schwächen in der Gegenwartsebene bleibt er ein fesselnder Page-Turner, der emotional bewegt und lange nachhallt. ★★★★★ 5/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #rebekkafrank #spiegelland #buchtipp
2 Wochen ago
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5/6
In ihrem Debütroman zeigt Florence Knapp, wie eine einzige Entscheidung ein ganzes Leben bestimmen kann. Ich finde übrigens den Klappentext irreführend, denn es ist die Entscheidung über den Namen und nicht der Name selbst, der über das Leben von Coras Kind und dem ihrer Familie bestimmt. Denn wir folgen der Familie in 3 Szenarien im 7-Jahreszyklus in ihrem weiteren Leben, einmal, wenn das Baby traditionell Gordon heißt, wie der gewalttätige Vater, einmal mit dem Wunschnamen der Mutter: Julian und einmal mit dem Favoriten der großen Schwester: Bear.
 
Die Namenswahl hat unterschiedliche Folgen und damit auch der weitere Lebensweg der Protagonisten. Diese dreiteilige Handlung macht den Roman ungemein spannend und es gelingt der Autorin meisterhaft, drei unterschiedliche Lebenswege für alle aufzuzeichnen und dennoch bleiben die Protagonisten ihrem Wesenskern dabei treu.
 
Für mich war es eine emotionale Achterbahnfahrt, so sehr konnte ich mich in die Figuren hineinversetzen und habe mitgefühlt. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt beim Lesen geweint habe, aber hier sind mit mehrfach die Tränen gekommen – vor Erleichterung, vor Enttäuschung, vor Freude, vor Trauer… es war alles dabei.
 
Mir fehlt übrigens eine Triggerwarnung oder zumindest ein Hinweis, denn ein zentrales Thema ist häusliche Gewalt und obwohl ich glücklicherweise nicht betroffen bin, hat es mich beim Lesen ganz schön mitgenommen – wie geht es dann erst Betroffenen?
 
Trotz der teilweise auch traurigen und schwer zu ertragenden Passagen, eine ganz große Leseempfehlung von mir!
 
 
★★★★★ 5/5
 
[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]
 
#lesen #rezension #leseliebe #buchtipp #dienamen
In ihrem Debütroman zeigt Florence Knapp, wie eine einzige Entscheidung ein ganzes Leben bestimmen kann. Ich finde übrigens den Klappentext irreführend, denn es ist die Entscheidung über den Namen und nicht der Name selbst, der über das Leben von Coras Kind und dem ihrer Familie bestimmt. Denn wir folgen der Familie in 3 Szenarien im 7-Jahreszyklus in ihrem weiteren Leben, einmal, wenn das Baby traditionell Gordon heißt, wie der gewalttätige Vater, einmal mit dem Wunschnamen der Mutter: Julian und einmal mit dem Favoriten der großen Schwester: Bear.
 
Die Namenswahl hat unterschiedliche Folgen und damit auch der weitere Lebensweg der Protagonisten. Diese dreiteilige Handlung macht den Roman ungemein spannend und es gelingt der Autorin meisterhaft, drei unterschiedliche Lebenswege für alle aufzuzeichnen und dennoch bleiben die Protagonisten ihrem Wesenskern dabei treu.
 
Für mich war es eine emotionale Achterbahnfahrt, so sehr konnte ich mich in die Figuren hineinversetzen und habe mitgefühlt. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt beim Lesen geweint habe, aber hier sind mit mehrfach die Tränen gekommen – vor Erleichterung, vor Enttäuschung, vor Freude, vor Trauer… es war alles dabei.
 
Mir fehlt übrigens eine Triggerwarnung oder zumindest ein Hinweis, denn ein zentrales Thema ist häusliche Gewalt und obwohl ich glücklicherweise nicht betroffen bin, hat es mich beim Lesen ganz schön mitgenommen – wie geht es dann erst Betroffenen?
 
Trotz der teilweise auch traurigen und schwer zu ertragenden Passagen, eine ganz große Leseempfehlung von mir!
 
 
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#lesen #rezension #leseliebe #buchtipp #dienamen
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In ihrem Debütroman zeigt Florence Knapp, wie eine einzige Entscheidung ein ganzes Leben bestimmen kann. Ich finde übrigens den Klappentext irreführend, denn es ist die Entscheidung über den Namen und nicht der Name selbst, der über das Leben von Coras Kind und dem ihrer Familie bestimmt. Denn wir folgen der Familie in 3 Szenarien im 7-Jahreszyklus in ihrem weiteren Leben, einmal, wenn das Baby traditionell Gordon heißt, wie der gewalttätige Vater, einmal mit dem Wunschnamen der Mutter: Julian und einmal mit dem Favoriten der großen Schwester: Bear. Die Namenswahl hat unterschiedliche Folgen und damit auch der weitere Lebensweg der Protagonisten. Diese dreiteilige Handlung macht den Roman ungemein spannend und es gelingt der Autorin meisterhaft, drei unterschiedliche Lebenswege für alle aufzuzeichnen und dennoch bleiben die Protagonisten ihrem Wesenskern dabei treu. Für mich war es eine emotionale Achterbahnfahrt, so sehr konnte ich mich in die Figuren hineinversetzen und habe mitgefühlt. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt beim Lesen geweint habe, aber hier sind mit mehrfach die Tränen gekommen – vor Erleichterung, vor Enttäuschung, vor Freude, vor Trauer… es war alles dabei. Mir fehlt übrigens eine Triggerwarnung oder zumindest ein Hinweis, denn ein zentrales Thema ist häusliche Gewalt und obwohl ich glücklicherweise nicht betroffen bin, hat es mich beim Lesen ganz schön mitgenommen – wie geht es dann erst Betroffenen? Trotz der teilweise auch traurigen und schwer zu ertragenden Passagen, eine ganz große Leseempfehlung von mir! ★★★★★ 5/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buchtipp #dienamen
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