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Sabrina Tschorn

Posted On 15. August 2021
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Sabrina

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Rezensionen veröffentlicht 25 Rezensionen Professioneller Leser

Aus Liebe zum Lesen auf Instagram

Mit „Da, wo ich dich sehen kann“ widmet sich Jasmin Schreiber einem Thema, das kaum wichtiger und aktueller sein könnte: Gewalt an Frauen und Femizide. Die Autorin erzählt von den verheerenden Folgen einer solchen Tat aus Sicht der Tochter Maja, den Eltern und der besten Freundin, nachdem Emma von ihrem Ehemann ermordet wurde.

Mich hat die Geschichte sehr berührt. Jasmin Schreiber gelingt es, dieses schwere Thema mit großer Einfühlsamkeit und Authentizität zu behandeln. Die Figuren handeln für mich nachvollziehbar, ihre Gefühle, Gedanken und inneren Konflikte sind sensibel und authentisch beschrieben. Gerade diese Nähe zu den Figuren macht die Geschichte so eindringlich, oft aber auch nur schwer aushaltbar.

Besonders wichtig finde ich, dass der Roman auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam macht, das nur langsam die nötige Beachtung erhält. Gewalt gegen Frauen und Femizide dürfen nicht als Einzelschicksale betrachtet werden, die uns nichts angehen. Bücher wie dieses können dazu beitragen, hinzusehen, Zusammenhänge besser zu verstehen und sich mit den Auswirkungen auseinanderzusetzen, die eine solche Tat weit über das unmittelbare Opfer hinaus hat und gleichzeitig nicht lapidar zu fragen, warum sich eine Frau nicht einfach getrennt habe - denn so einfach ist es in der Realität leider nicht.

Ich habe den Roman als Hörbuch gehört und fand die wahrscheinlich bewusst kindlich wirkende Betonung von Majas Textpassagen, besonders aber auch die der erwachsenen Liv ein bisschen too much und nervig und habe auch einige Längen feststellen müssen. Ich hätte das Buch wahrscheinlich besser lesen sollen.

Trotz dessen ist Jasmin Schreiber ein sehr berührender und wichtiger Roman über ein gesellschaftlich relevantes, zugleich aber auch schweres Thema gut gelungen.

★★★★☆ 4/5

[ Werbung • unbeauftragt • selbst gekauft ]

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #dawoichdichsehenkann #jasminschreiber #femizidestoppen
Mit „Da, wo ich dich sehen kann“ widmet sich Jasmin Schreiber einem Thema, das kaum wichtiger und aktueller sein könnte: Gewalt an Frauen und Femizide. Die Autorin erzählt von den verheerenden Folgen einer solchen Tat aus Sicht der Tochter Maja, den Eltern und der besten Freundin, nachdem Emma von ihrem Ehemann ermordet wurde.

Mich hat die Geschichte sehr berührt. Jasmin Schreiber gelingt es, dieses schwere Thema mit großer Einfühlsamkeit und Authentizität zu behandeln. Die Figuren handeln für mich nachvollziehbar, ihre Gefühle, Gedanken und inneren Konflikte sind sensibel und authentisch beschrieben. Gerade diese Nähe zu den Figuren macht die Geschichte so eindringlich, oft aber auch nur schwer aushaltbar.

Besonders wichtig finde ich, dass der Roman auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam macht, das nur langsam die nötige Beachtung erhält. Gewalt gegen Frauen und Femizide dürfen nicht als Einzelschicksale betrachtet werden, die uns nichts angehen. Bücher wie dieses können dazu beitragen, hinzusehen, Zusammenhänge besser zu verstehen und sich mit den Auswirkungen auseinanderzusetzen, die eine solche Tat weit über das unmittelbare Opfer hinaus hat und gleichzeitig nicht lapidar zu fragen, warum sich eine Frau nicht einfach getrennt habe - denn so einfach ist es in der Realität leider nicht.

Ich habe den Roman als Hörbuch gehört und fand die wahrscheinlich bewusst kindlich wirkende Betonung von Majas Textpassagen, besonders aber auch die der erwachsenen Liv ein bisschen too much und nervig und habe auch einige Längen feststellen müssen. Ich hätte das Buch wahrscheinlich besser lesen sollen.

Trotz dessen ist Jasmin Schreiber ein sehr berührender und wichtiger Roman über ein gesellschaftlich relevantes, zugleich aber auch schweres Thema gut gelungen.

★★★★☆ 4/5

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Mit „Da, wo ich dich sehen kann“ widmet sich Jasmin Schreiber einem Thema, das kaum wichtiger und aktueller sein könnte: Gewalt an Frauen und Femizide. Die Autorin erzählt von den verheerenden Folgen einer solchen Tat aus Sicht der Tochter Maja, den Eltern und der besten Freundin, nachdem Emma von ihrem Ehemann ermordet wurde. Mich hat die Geschichte sehr berührt. Jasmin Schreiber gelingt es, dieses schwere Thema mit großer Einfühlsamkeit und Authentizität zu behandeln. Die Figuren handeln für mich nachvollziehbar, ihre Gefühle, Gedanken und inneren Konflikte sind sensibel und authentisch beschrieben. Gerade diese Nähe zu den Figuren macht die Geschichte so eindringlich, oft aber auch nur schwer aushaltbar. Besonders wichtig finde ich, dass der Roman auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam macht, das nur langsam die nötige Beachtung erhält. Gewalt gegen Frauen und Femizide dürfen nicht als Einzelschicksale betrachtet werden, die uns nichts angehen. Bücher wie dieses können dazu beitragen, hinzusehen, Zusammenhänge besser zu verstehen und sich mit den Auswirkungen auseinanderzusetzen, die eine solche Tat weit über das unmittelbare Opfer hinaus hat und gleichzeitig nicht lapidar zu fragen, warum sich eine Frau nicht einfach getrennt habe - denn so einfach ist es in der Realität leider nicht. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört und fand die wahrscheinlich bewusst kindlich wirkende Betonung von Majas Textpassagen, besonders aber auch die der erwachsenen Liv ein bisschen too much und nervig und habe auch einige Längen feststellen müssen. Ich hätte das Buch wahrscheinlich besser lesen sollen. Trotz dessen ist Jasmin Schreiber ein sehr berührender und wichtiger Roman über ein gesellschaftlich relevantes, zugleich aber auch schweres Thema gut gelungen. ★★★★☆ 4/5 [ Werbung • unbeauftragt • selbst gekauft ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #dawoichdichsehenkann #jasminschreiber #femizidestoppen
5 Tagen ago
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1/6
Mit seinem Debütroman „Das Leben fing im Sommer an“ hat Christoph Kramer ja schon bewiesen, dass er mehr kann, als das runde Leder ins Eck zu zirkeln. In seinem heute erscheinenden zweiten Roman „Wolkenberührpunkt“ erzählt er nun die Geschichte von Roman, dessen Leben sich in der Millenium-Silvesternacht für immer verändern wird. Wir begleiten Roman durch die unsteten Jahre der Jugend und auf der Suche nach der Wahrheit und seinem persönlichen Glück.

Wie in seinem Debütroman finden wir auch hier eine Coming-of-Age-Geschichte – allerdings so ganz anders als die von Kramer selbst und das reflektiert er immer wieder zwischen den Kapiteln, dass wir unsere Privilegien, die vielen guten Dinge unseres Lebens oft erst so richtig zu schätzen lernen, wenn wir sehen, dass es auch andere Schicksale gibt und dennoch bedeutet Glück nicht automatisch Reichtum, Macht, Status, auch das wird deutlich. Gerade in diesen persönlichen Kapiteln zeigt sich Christoph Kramer wieder unglaublich nahbar und sympathisch.

So tragisch die Geschichte um Roman ist, mich konnte es nicht ganz so packen, wie „Im Sommer fing das Leben an“, was mich wirklich beeindruckt hat. Angesichts der Ähnlichkeiten und gleichen erzählten Zeit, drängt sich der Vergleich natürlich auf. Ich konnte mich nicht völlig in den Protagonisten hineinversetzen und wurde nicht ganz so in den Sog gezogen, auch die nostalgischen Gefühle an die eigene Jugend sind weniger präsent gewesen, wohl auch, weil es eben keine unbeschwerte Jugend, kein Sommermärchen war. Dennoch hat mich die Geschichte überzeugt und ist am Ende ziemlich rund und auch die Nebenfiguren besitzen ihren besonderen Charme.

Wer jetzt also wissen möchte, wo der titelgebende Wolkenberührpunkt ist und welche schicksalhafte Geschichte sich dahinter verbirgt, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

★★★★☆ 4/5

[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #christophkramer #wolkenberuehrpunkt #comingofage
Mit seinem Debütroman „Das Leben fing im Sommer an“ hat Christoph Kramer ja schon bewiesen, dass er mehr kann, als das runde Leder ins Eck zu zirkeln. In seinem heute erscheinenden zweiten Roman „Wolkenberührpunkt“ erzählt er nun die Geschichte von Roman, dessen Leben sich in der Millenium-Silvesternacht für immer verändern wird. Wir begleiten Roman durch die unsteten Jahre der Jugend und auf der Suche nach der Wahrheit und seinem persönlichen Glück.

Wie in seinem Debütroman finden wir auch hier eine Coming-of-Age-Geschichte – allerdings so ganz anders als die von Kramer selbst und das reflektiert er immer wieder zwischen den Kapiteln, dass wir unsere Privilegien, die vielen guten Dinge unseres Lebens oft erst so richtig zu schätzen lernen, wenn wir sehen, dass es auch andere Schicksale gibt und dennoch bedeutet Glück nicht automatisch Reichtum, Macht, Status, auch das wird deutlich. Gerade in diesen persönlichen Kapiteln zeigt sich Christoph Kramer wieder unglaublich nahbar und sympathisch.

So tragisch die Geschichte um Roman ist, mich konnte es nicht ganz so packen, wie „Im Sommer fing das Leben an“, was mich wirklich beeindruckt hat. Angesichts der Ähnlichkeiten und gleichen erzählten Zeit, drängt sich der Vergleich natürlich auf. Ich konnte mich nicht völlig in den Protagonisten hineinversetzen und wurde nicht ganz so in den Sog gezogen, auch die nostalgischen Gefühle an die eigene Jugend sind weniger präsent gewesen, wohl auch, weil es eben keine unbeschwerte Jugend, kein Sommermärchen war. Dennoch hat mich die Geschichte überzeugt und ist am Ende ziemlich rund und auch die Nebenfiguren besitzen ihren besonderen Charme.

Wer jetzt also wissen möchte, wo der titelgebende Wolkenberührpunkt ist und welche schicksalhafte Geschichte sich dahinter verbirgt, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

★★★★☆ 4/5

[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #christophkramer #wolkenberuehrpunkt #comingofage
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Mit seinem Debütroman „Das Leben fing im Sommer an“ hat Christoph Kramer ja schon bewiesen, dass er mehr kann, als das runde Leder ins Eck zu zirkeln. In seinem heute erscheinenden zweiten Roman „Wolkenberührpunkt“ erzählt er nun die Geschichte von Roman, dessen Leben sich in der Millenium-Silvesternacht für immer verändern wird. Wir begleiten Roman durch die unsteten Jahre der Jugend und auf der Suche nach der Wahrheit und seinem persönlichen Glück. Wie in seinem Debütroman finden wir auch hier eine Coming-of-Age-Geschichte – allerdings so ganz anders als die von Kramer selbst und das reflektiert er immer wieder zwischen den Kapiteln, dass wir unsere Privilegien, die vielen guten Dinge unseres Lebens oft erst so richtig zu schätzen lernen, wenn wir sehen, dass es auch andere Schicksale gibt und dennoch bedeutet Glück nicht automatisch Reichtum, Macht, Status, auch das wird deutlich. Gerade in diesen persönlichen Kapiteln zeigt sich Christoph Kramer wieder unglaublich nahbar und sympathisch. So tragisch die Geschichte um Roman ist, mich konnte es nicht ganz so packen, wie „Im Sommer fing das Leben an“, was mich wirklich beeindruckt hat. Angesichts der Ähnlichkeiten und gleichen erzählten Zeit, drängt sich der Vergleich natürlich auf. Ich konnte mich nicht völlig in den Protagonisten hineinversetzen und wurde nicht ganz so in den Sog gezogen, auch die nostalgischen Gefühle an die eigene Jugend sind weniger präsent gewesen, wohl auch, weil es eben keine unbeschwerte Jugend, kein Sommermärchen war. Dennoch hat mich die Geschichte überzeugt und ist am Ende ziemlich rund und auch die Nebenfiguren besitzen ihren besonderen Charme. Wer jetzt also wissen möchte, wo der titelgebende Wolkenberührpunkt ist und welche schicksalhafte Geschichte sich dahinter verbirgt, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen. ★★★★☆ 4/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #christophkramer #wolkenberuehrpunkt #comingofage
2 Wochen ago
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2/6
Unter ihrem Pseudonym "Nina Henning“ hat Inke Hummel ihren ersten Roman „Valerie geht“ veröffentlicht. Laut Klappentext ist der Roman mit „Pina fällt aus“ vergleichbar und handelt von der Single-Mom Valerie, die den Bus, um ihren Sohn aus der Kita abzuholen, verpasst und dann einfach losläuft.

Leider hat das bei mir offenbar falsche Erwartungen geweckt. Denn tatsächlich fällt Valerie als alleinige Bezugsperson nicht aus, sondern wir begleiten die Protagonistin auf ihrem Weg in ihrem Gedankenkarussell an einem einzigen Tag. Das wäre auch ok gewesen, aber eben jenes Suchen nach möglichen Diagnosen auf Instagram von ADHS bis Bipolarität und der negative Gedankenstrudel haben mich zusehends genervt. Schon nach wenigen Kapiteln war ich sehr an die Bücher von John Strelecky erinnert, die mich so überhaupt nicht abholen konnten.

Valeries Geschichte fand ich stellenweise ziemlich hanebüchen. Zur Protagonistin habe ich bis zum Ende keinen Zugang bekommen, wenngleich ich natürlich etliche ihrer Struggles auch aus dem Alltag kenne. Noch weniger glaubwürdig und eigenartig fand ich die Nebenfiguren. Da blieb immer wieder nur die Frage: „Hä???“ 

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Ich mochte die Ratgeber von Inke Hummel, ich finde das Thema wichtig, ich glaube, ihre Intention zu verstehen, aber ich habe das Buch tatsächlich nur fertiggelesen, weil ich Teil einer Leserunde war. Und ebendieses Ende lässt mich enttäuscht und auch ein bisschen wütend zurück. Aber hier möchte ich nicht spoilern.

★☆☆☆☆ 1/5

[ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ]

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #valeriegeht #ninahenning
Unter ihrem Pseudonym "Nina Henning“ hat Inke Hummel ihren ersten Roman „Valerie geht“ veröffentlicht. Laut Klappentext ist der Roman mit „Pina fällt aus“ vergleichbar und handelt von der Single-Mom Valerie, die den Bus, um ihren Sohn aus der Kita abzuholen, verpasst und dann einfach losläuft.

Leider hat das bei mir offenbar falsche Erwartungen geweckt. Denn tatsächlich fällt Valerie als alleinige Bezugsperson nicht aus, sondern wir begleiten die Protagonistin auf ihrem Weg in ihrem Gedankenkarussell an einem einzigen Tag. Das wäre auch ok gewesen, aber eben jenes Suchen nach möglichen Diagnosen auf Instagram von ADHS bis Bipolarität und der negative Gedankenstrudel haben mich zusehends genervt. Schon nach wenigen Kapiteln war ich sehr an die Bücher von John Strelecky erinnert, die mich so überhaupt nicht abholen konnten.

Valeries Geschichte fand ich stellenweise ziemlich hanebüchen. Zur Protagonistin habe ich bis zum Ende keinen Zugang bekommen, wenngleich ich natürlich etliche ihrer Struggles auch aus dem Alltag kenne. Noch weniger glaubwürdig und eigenartig fand ich die Nebenfiguren. Da blieb immer wieder nur die Frage: „Hä???“ 

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Ich mochte die Ratgeber von Inke Hummel, ich finde das Thema wichtig, ich glaube, ihre Intention zu verstehen, aber ich habe das Buch tatsächlich nur fertiggelesen, weil ich Teil einer Leserunde war. Und ebendieses Ende lässt mich enttäuscht und auch ein bisschen wütend zurück. Aber hier möchte ich nicht spoilern.

★☆☆☆☆ 1/5

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Unter ihrem Pseudonym "Nina Henning“ hat Inke Hummel ihren ersten Roman „Valerie geht“ veröffentlicht. Laut Klappentext ist der Roman mit „Pina fällt aus“ vergleichbar und handelt von der Single-Mom Valerie, die den Bus, um ihren Sohn aus der Kita abzuholen, verpasst und dann einfach losläuft.

Leider hat das bei mir offenbar falsche Erwartungen geweckt. Denn tatsächlich fällt Valerie als alleinige Bezugsperson nicht aus, sondern wir begleiten die Protagonistin auf ihrem Weg in ihrem Gedankenkarussell an einem einzigen Tag. Das wäre auch ok gewesen, aber eben jenes Suchen nach möglichen Diagnosen auf Instagram von ADHS bis Bipolarität und der negative Gedankenstrudel haben mich zusehends genervt. Schon nach wenigen Kapiteln war ich sehr an die Bücher von John Strelecky erinnert, die mich so überhaupt nicht abholen konnten.

Valeries Geschichte fand ich stellenweise ziemlich hanebüchen. Zur Protagonistin habe ich bis zum Ende keinen Zugang bekommen, wenngleich ich natürlich etliche ihrer Struggles auch aus dem Alltag kenne. Noch weniger glaubwürdig und eigenartig fand ich die Nebenfiguren. Da blieb immer wieder nur die Frage: „Hä???“ 

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Ich mochte die Ratgeber von Inke Hummel, ich finde das Thema wichtig, ich glaube, ihre Intention zu verstehen, aber ich habe das Buch tatsächlich nur fertiggelesen, weil ich Teil einer Leserunde war. Und ebendieses Ende lässt mich enttäuscht und auch ein bisschen wütend zurück. Aber hier möchte ich nicht spoilern.

★☆☆☆☆ 1/5

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Unter ihrem Pseudonym "Nina Henning“ hat Inke Hummel ihren ersten Roman „Valerie geht“ veröffentlicht. Laut Klappentext ist der Roman mit „Pina fällt aus“ vergleichbar und handelt von der Single-Mom Valerie, die den Bus, um ihren Sohn aus der Kita abzuholen, verpasst und dann einfach losläuft. Leider hat das bei mir offenbar falsche Erwartungen geweckt. Denn tatsächlich fällt Valerie als alleinige Bezugsperson nicht aus, sondern wir begleiten die Protagonistin auf ihrem Weg in ihrem Gedankenkarussell an einem einzigen Tag. Das wäre auch ok gewesen, aber eben jenes Suchen nach möglichen Diagnosen auf Instagram von ADHS bis Bipolarität und der negative Gedankenstrudel haben mich zusehends genervt. Schon nach wenigen Kapiteln war ich sehr an die Bücher von John Strelecky erinnert, die mich so überhaupt nicht abholen konnten. Valeries Geschichte fand ich stellenweise ziemlich hanebüchen. Zur Protagonistin habe ich bis zum Ende keinen Zugang bekommen, wenngleich ich natürlich etliche ihrer Struggles auch aus dem Alltag kenne. Noch weniger glaubwürdig und eigenartig fand ich die Nebenfiguren. Da blieb immer wieder nur die Frage: „Hä???“ Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Ich mochte die Ratgeber von Inke Hummel, ich finde das Thema wichtig, ich glaube, ihre Intention zu verstehen, aber ich habe das Buch tatsächlich nur fertiggelesen, weil ich Teil einer Leserunde war. Und ebendieses Ende lässt mich enttäuscht und auch ein bisschen wütend zurück. Aber hier möchte ich nicht spoilern. ★☆☆☆☆ 1/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #valeriegeht #ninahenning
2 Wochen ago
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3/6
„Für Polina“ von Takis Würger ist eines dieser Bücher, bei denen ich mich nach dem Lesen frage, ob ich eigentlich dasselbe Buch gelesen habe wie all die begeisterten Leserinnen und Leser. Denn während der Roman vielerorts als große Liebesgeschichte gefeiert wird, konnte ich die Lobeshymnen leider überhaupt nicht nachvollziehen.

Dabei beginnt die Geschichte durchaus vielversprechend. Hannes wächst gemeinsam mit Polina in einer ungewöhnlichen Umgebung auf, entdeckt seine außergewöhnliche Begabung für die Musik und verliebt sich schließlich in seine beste Freundin. Ein Schicksalsschlag trennt die beiden und Hannes macht sich Jahre später auf die Suche nach Polina.

Doch nach den ersten etwa 100 Seiten flachte die Geschichte für mich immer mehr ab. Ich habe lange darauf gewartet, dass der Funke doch noch überspringt, dass mich die Figuren und ihre Geschichte irgendwann packen würden. Stattdessen musste ich mich zunehmend zum Weiterlesen zwingen – und das bei einem Buch, von dem ich nach dem vielversprechenden Anfang eigentlich etwas ganz anderes erwartet hatte.

Vor allem mit den Figuren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Sie sind zweifellos originell und teilweise ausgesprochen ungewöhnlich, blieben mir aber gleichzeitig fremd und distanziert. Ich konnte viele ihrer Entscheidungen und Handlungen nicht wirklich nachvollziehen und hatte dadurch auch emotional kaum Zugang zu ihnen. Besonders bei einer Geschichte, die so stark von Liebe, Verlust und Sehnsucht lebt, war das für mich ein großes Problem.

Dazu kommt, dass mir die Geschichte zunehmend langatmig vorkam. Die traurigen und teilweise dramatischen Ereignisse reihten sich aneinander, ohne dass sie bei mir die emotionale Wirkung entfalten konnten, die vermutlich beabsichtigt war. Und am Ende blieb für mich vor allem eine Frage: Was genau wollte mir der Autor mit dieser Geschichte eigentlich erzählen?

Vielleicht liegt genau darin mein größtes Problem mit „Für Polina“: Ich sehe durchaus, was an dem Roman besonders sein soll – die ungewöhnlichen Figuren, die Musik, die eigentümliche Atmosphäre und die große Liebesgeschichte. Aber bei mir ist davon leider nur wenig angekommen.

⬇⬇⬇

weiter in den Kommentaren
„Für Polina“ von Takis Würger ist eines dieser Bücher, bei denen ich mich nach dem Lesen frage, ob ich eigentlich dasselbe Buch gelesen habe wie all die begeisterten Leserinnen und Leser. Denn während der Roman vielerorts als große Liebesgeschichte gefeiert wird, konnte ich die Lobeshymnen leider überhaupt nicht nachvollziehen.

Dabei beginnt die Geschichte durchaus vielversprechend. Hannes wächst gemeinsam mit Polina in einer ungewöhnlichen Umgebung auf, entdeckt seine außergewöhnliche Begabung für die Musik und verliebt sich schließlich in seine beste Freundin. Ein Schicksalsschlag trennt die beiden und Hannes macht sich Jahre später auf die Suche nach Polina.

Doch nach den ersten etwa 100 Seiten flachte die Geschichte für mich immer mehr ab. Ich habe lange darauf gewartet, dass der Funke doch noch überspringt, dass mich die Figuren und ihre Geschichte irgendwann packen würden. Stattdessen musste ich mich zunehmend zum Weiterlesen zwingen – und das bei einem Buch, von dem ich nach dem vielversprechenden Anfang eigentlich etwas ganz anderes erwartet hatte.

Vor allem mit den Figuren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Sie sind zweifellos originell und teilweise ausgesprochen ungewöhnlich, blieben mir aber gleichzeitig fremd und distanziert. Ich konnte viele ihrer Entscheidungen und Handlungen nicht wirklich nachvollziehen und hatte dadurch auch emotional kaum Zugang zu ihnen. Besonders bei einer Geschichte, die so stark von Liebe, Verlust und Sehnsucht lebt, war das für mich ein großes Problem.

Dazu kommt, dass mir die Geschichte zunehmend langatmig vorkam. Die traurigen und teilweise dramatischen Ereignisse reihten sich aneinander, ohne dass sie bei mir die emotionale Wirkung entfalten konnten, die vermutlich beabsichtigt war. Und am Ende blieb für mich vor allem eine Frage: Was genau wollte mir der Autor mit dieser Geschichte eigentlich erzählen?

Vielleicht liegt genau darin mein größtes Problem mit „Für Polina“: Ich sehe durchaus, was an dem Roman besonders sein soll – die ungewöhnlichen Figuren, die Musik, die eigentümliche Atmosphäre und die große Liebesgeschichte. Aber bei mir ist davon leider nur wenig angekommen.

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„Für Polina“ von Takis Würger ist eines dieser Bücher, bei denen ich mich nach dem Lesen frage, ob ich eigentlich dasselbe Buch gelesen habe wie all die begeisterten Leserinnen und Leser. Denn während der Roman vielerorts als große Liebesgeschichte gefeiert wird, konnte ich die Lobeshymnen leider überhaupt nicht nachvollziehen. Dabei beginnt die Geschichte durchaus vielversprechend. Hannes wächst gemeinsam mit Polina in einer ungewöhnlichen Umgebung auf, entdeckt seine außergewöhnliche Begabung für die Musik und verliebt sich schließlich in seine beste Freundin. Ein Schicksalsschlag trennt die beiden und Hannes macht sich Jahre später auf die Suche nach Polina. Doch nach den ersten etwa 100 Seiten flachte die Geschichte für mich immer mehr ab. Ich habe lange darauf gewartet, dass der Funke doch noch überspringt, dass mich die Figuren und ihre Geschichte irgendwann packen würden. Stattdessen musste ich mich zunehmend zum Weiterlesen zwingen – und das bei einem Buch, von dem ich nach dem vielversprechenden Anfang eigentlich etwas ganz anderes erwartet hatte. Vor allem mit den Figuren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Sie sind zweifellos originell und teilweise ausgesprochen ungewöhnlich, blieben mir aber gleichzeitig fremd und distanziert. Ich konnte viele ihrer Entscheidungen und Handlungen nicht wirklich nachvollziehen und hatte dadurch auch emotional kaum Zugang zu ihnen. Besonders bei einer Geschichte, die so stark von Liebe, Verlust und Sehnsucht lebt, war das für mich ein großes Problem. Dazu kommt, dass mir die Geschichte zunehmend langatmig vorkam. Die traurigen und teilweise dramatischen Ereignisse reihten sich aneinander, ohne dass sie bei mir die emotionale Wirkung entfalten konnten, die vermutlich beabsichtigt war. Und am Ende blieb für mich vor allem eine Frage: Was genau wollte mir der Autor mit dieser Geschichte eigentlich erzählen? Vielleicht liegt genau darin mein größtes Problem mit „Für Polina“: Ich sehe durchaus, was an dem Roman besonders sein soll – die ungewöhnlichen Figuren, die Musik, die eigentümliche Atmosphäre und die große Liebesgeschichte. Aber bei mir ist davon leider nur wenig angekommen. ⬇⬇⬇ weiter in den Kommentaren
3 Wochen ago
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4/6
Auch eine Woche später beschäftigt mich das Wahlergebnis vom letzten Sonntag noch sehr. 

Ich hatte bereits vor der Wahl das Hörbuch von @monchi.fromm, dem Sänger meiner Lieblingsband @feinesahnefischfilet „Jenseits der Brandmauer – Über mein Leben in der ostdeutschen Provinz“ gehört und möchte es euch sehr ans Herz legen.

Ich wollte unbedingt die Hörbuchfassung hören, weil es als Autorenlesung nochmal eine ganz andere Wirkung hat.

Während ich aus meinem beschaulichen Unterfranken mehr oder minder aus der Ferne auf diese Wahl geblickt habe, ist Monchi mittendrin. Dennoch kann ich mich in Vielem, von dem er erzählt, wiederfinden. Und auch wenn ich mir große Sorgen um unsere Demokratie mache, bringt dieses Buch vor allem Hoffnung. Denn es ist noch nicht alles komplett im Arsch!

So wie Monchi es beschreibt, erlebe ich es auch hier auf dem Land, dass Menschen zusammen anpacken, was bewegen wollen, fernab von politischen Einstellungen oder Parteipräferenzen. Und genau da müssen wir auch meiner Meinung nach wieder hin: zu mehr Miteinander, zum Verstehen des anderen, weg vom Schwarz-weiß-Denken, denn so einfach ist es in den seltensten Fällen.

Gerade auch nach der Wahl ist „Jenseits der Brandmauer“ ein (Hör-)Buch, das Mut macht.

★★★★★ 5/5

#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #jenseitsderbrandmauer #monchi #feinesahnefischfilet #noafd #demokratiestärken
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Auch eine Woche später beschäftigt mich das Wahlergebnis vom letzten Sonntag noch sehr. Ich hatte bereits vor der Wahl das Hörbuch von @monchi.fromm, dem Sänger meiner Lieblingsband @feinesahnefischfilet „Jenseits der Brandmauer – Über mein Leben in der ostdeutschen Provinz“ gehört und möchte es euch sehr ans Herz legen. Ich wollte unbedingt die Hörbuchfassung hören, weil es als Autorenlesung nochmal eine ganz andere Wirkung hat. Während ich aus meinem beschaulichen Unterfranken mehr oder minder aus der Ferne auf diese Wahl geblickt habe, ist Monchi mittendrin. Dennoch kann ich mich in Vielem, von dem er erzählt, wiederfinden. Und auch wenn ich mir große Sorgen um unsere Demokratie mache, bringt dieses Buch vor allem Hoffnung. Denn es ist noch nicht alles komplett im Arsch! So wie Monchi es beschreibt, erlebe ich es auch hier auf dem Land, dass Menschen zusammen anpacken, was bewegen wollen, fernab von politischen Einstellungen oder Parteipräferenzen. Und genau da müssen wir auch meiner Meinung nach wieder hin: zu mehr Miteinander, zum Verstehen des anderen, weg vom Schwarz-weiß-Denken, denn so einfach ist es in den seltensten Fällen. Gerade auch nach der Wahl ist „Jenseits der Brandmauer“ ein (Hör-)Buch, das Mut macht. ★★★★★ 5/5 #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #jenseitsderbrandmauer #monchi #feinesahnefischfilet #noafd #demokratiestärken
4 Wochen ago
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5/6
Der Klappentext von „Ein Samstag im August“ von Birgit Bachmann klingt schon mal vielversprechend: Vier Frauen einer Familie, jede mit ihrer eigenen Geschichte, Geheimnissen und Problemen, die ihnen nach und nach um die Ohren fliegen - und diese Ereignisse, die sie miteinander verbinden, die Geheimnisse die aufgedeckt werden, hätten durchaus das Potential für tiefgreifende Veränderungen und interessante Figurenentwicklungen gehabt.

Leider blieb bei mir genau das aus. Die Figuren blieben für mich erstaunlich blass und entwickelten kaum die Tiefe, die ich mir angesichts ihrer Geschichten gewünscht hätte. Gerade weil so viel passiert und die einzelnen Schicksale eigentlich einiges an Konfliktpotential bieten, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hier viel mehr möglich gewesen wäre.

Vielleicht liegt das auch daran, dass auf den relativ wenigen Seiten sehr viele Figuren mit schwerwiegenden Geheimnissen, Problemen und Schicksalen untergebracht werden. Dadurch bleibt für die einzelnen Charaktere wenig Raum, ihre Geschichten wirklich zu entfalten. Vieles wird angedeutet, aufgebaut und als großes Geheimnis präsentiert – nur um sich dann erstaunlich schnell und für mich teilweise wenig glaubwürdig aufzulösen.

Das hat mich besonders enttäuscht, weil der Roman immer wieder zeigt, welches Potential in ihm steckt. Die Ausgangssituation ist interessant, die verschiedenen Figuren hätten spannende Entwicklungen nehmen können und aus den Ereignissen hätte eine wirklich tiefgehende Geschichte entstehen können. Stattdessen fügt sich am Ende vieles zu glatt und zu einfach oder gar nicht.

So bleibt bei mir leider vor allem das Gefühl zurück, dass „Ein Samstag im August“ viel Potential verschenkt. Die Grundidee hätte mir durchaus gefallen können, die Umsetzung konnte mich jedoch weder emotional noch in Bezug auf die Figuren wirklich erreichen.

★★★☆☆ 3/5

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#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #birgitbachmann #einsamstagimaugust
Der Klappentext von „Ein Samstag im August“ von Birgit Bachmann klingt schon mal vielversprechend: Vier Frauen einer Familie, jede mit ihrer eigenen Geschichte, Geheimnissen und Problemen, die ihnen nach und nach um die Ohren fliegen - und diese Ereignisse, die sie miteinander verbinden, die Geheimnisse die aufgedeckt werden, hätten durchaus das Potential für tiefgreifende Veränderungen und interessante Figurenentwicklungen gehabt.

Leider blieb bei mir genau das aus. Die Figuren blieben für mich erstaunlich blass und entwickelten kaum die Tiefe, die ich mir angesichts ihrer Geschichten gewünscht hätte. Gerade weil so viel passiert und die einzelnen Schicksale eigentlich einiges an Konfliktpotential bieten, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hier viel mehr möglich gewesen wäre.

Vielleicht liegt das auch daran, dass auf den relativ wenigen Seiten sehr viele Figuren mit schwerwiegenden Geheimnissen, Problemen und Schicksalen untergebracht werden. Dadurch bleibt für die einzelnen Charaktere wenig Raum, ihre Geschichten wirklich zu entfalten. Vieles wird angedeutet, aufgebaut und als großes Geheimnis präsentiert – nur um sich dann erstaunlich schnell und für mich teilweise wenig glaubwürdig aufzulösen.

Das hat mich besonders enttäuscht, weil der Roman immer wieder zeigt, welches Potential in ihm steckt. Die Ausgangssituation ist interessant, die verschiedenen Figuren hätten spannende Entwicklungen nehmen können und aus den Ereignissen hätte eine wirklich tiefgehende Geschichte entstehen können. Stattdessen fügt sich am Ende vieles zu glatt und zu einfach oder gar nicht.

So bleibt bei mir leider vor allem das Gefühl zurück, dass „Ein Samstag im August“ viel Potential verschenkt. Die Grundidee hätte mir durchaus gefallen können, die Umsetzung konnte mich jedoch weder emotional noch in Bezug auf die Figuren wirklich erreichen.

★★★☆☆ 3/5

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#lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #birgitbachmann #einsamstagimaugust
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Der Klappentext von „Ein Samstag im August“ von Birgit Bachmann klingt schon mal vielversprechend: Vier Frauen einer Familie, jede mit ihrer eigenen Geschichte, Geheimnissen und Problemen, die ihnen nach und nach um die Ohren fliegen - und diese Ereignisse, die sie miteinander verbinden, die Geheimnisse die aufgedeckt werden, hätten durchaus das Potential für tiefgreifende Veränderungen und interessante Figurenentwicklungen gehabt. Leider blieb bei mir genau das aus. Die Figuren blieben für mich erstaunlich blass und entwickelten kaum die Tiefe, die ich mir angesichts ihrer Geschichten gewünscht hätte. Gerade weil so viel passiert und die einzelnen Schicksale eigentlich einiges an Konfliktpotential bieten, hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hier viel mehr möglich gewesen wäre. Vielleicht liegt das auch daran, dass auf den relativ wenigen Seiten sehr viele Figuren mit schwerwiegenden Geheimnissen, Problemen und Schicksalen untergebracht werden. Dadurch bleibt für die einzelnen Charaktere wenig Raum, ihre Geschichten wirklich zu entfalten. Vieles wird angedeutet, aufgebaut und als großes Geheimnis präsentiert – nur um sich dann erstaunlich schnell und für mich teilweise wenig glaubwürdig aufzulösen. Das hat mich besonders enttäuscht, weil der Roman immer wieder zeigt, welches Potential in ihm steckt. Die Ausgangssituation ist interessant, die verschiedenen Figuren hätten spannende Entwicklungen nehmen können und aus den Ereignissen hätte eine wirklich tiefgehende Geschichte entstehen können. Stattdessen fügt sich am Ende vieles zu glatt und zu einfach oder gar nicht. So bleibt bei mir leider vor allem das Gefühl zurück, dass „Ein Samstag im August“ viel Potential verschenkt. Die Grundidee hätte mir durchaus gefallen können, die Umsetzung konnte mich jedoch weder emotional noch in Bezug auf die Figuren wirklich erreichen. ★★★☆☆ 3/5 [ Werbung • unbeauftragt • Leseexemplar ] #lesen #rezension #leseliebe #buecherliebe #bookstagram #bookstagramdeutschland #bookstagramgermany #ausliebezumlesen #buchblog #buchblogger #birgitbachmann #einsamstagimaugust
1 Monat ago
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