Delphine de Vigan – Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin
Heute erscheint im Dumont Buchverlag Delphine de Vigans Roman „Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“ als Taschenbuch. Es ist die Geschichte von zwei Menschen, die in ihrem Leben so nicht mehr weiterkommen. Mathilde hat nach dem Tod ihres Mannes wieder ins Leben gefunden und die Erziehung der 3...
Raphaela Edelbauer – DAVE
Ich dachte, das schlechteste Buch im Jahr hätte ich bereits hinter mir, aber leider wurde das noch von DAVE von Raphaela Edelbauer (Erscheinungstermin 23.01.2021) getoppt oder besser gesagt „gefloppt“. Die Idee, ein Buch über Künstliche Intelligenz und die Möglichkeit der Entwicklung eines Selbstbewusstseins einer Maschine zu schreiben, finde ich...
Cesarina Vighy – Mein letzter Sommer
Mit über 70 Jahren hat Cesarina Vighy ihren Debütroman geschrieben und damit einen großen Erfolg gelandet. Der autobiographische Roman „Mein letzter Sommer“ erzählt die Lebensgeschichte von Amelia von ihren Eltern, dem Aufwachsen in Venedig, ihrem Leben in Rom und am Ende auch von ihrer unheilbaren Krankheit. Vighy schreibt in...
Guðmundur Andri Thorsson – In den Wind geflüstert
Es ist tatsächlich mein erstes isländisches Buch: Guðmundur Andri Thorsson „In den Wind geflüstert“. Optisch macht es schon mal was her, der Klappentext liest sich gut. Das erste Kapitel kommt dann mit voller Wucht, poetisch, leise, wie der Wind, spannend und sprachlich brillant daher. Eigentlich hat das Buch keine...
Margarete Atwood – Die steinerne Matratze
Ich lese ja gerne Erzählungen. Darum habe ich mich auf Margarete Atwoods „Die steinerne Matratze“ sehr gefreut, zumal ich von ihr noch nichts gelesen habe. A Handmaid’s Tale habe ich als Serie gesehen und fand sie überragend. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen an Atwoods Erzählband. In den ersten 3...
Benjamin Myers – Offene See
Hach, was soll ich da noch Neues schreiben? Offene See von Benjamin Myers dürfe ja den meisten bekannt sein und ich kann mich dem Groß der Rezensenten nur anschließen und in das Lob in den höchsten Tönen miteinstimmen. Der 16-jährige Robert reist nach seinem Schulabschluss durch das Nachkriegs-England und...
Ferdinand von Schirach – Kaffee und Zigaretten
Ich liebe die Bücher von Ferdinand von Schirach! Das neuste davon in meinem Bücherregal ist „Kaffee und Zigaretten“, das ich euch heute vorstellen möchte. Anders als die vorhergehenden Bücher, wie „Verbrechen“ und „Strafe“, die ich alle nur empfehlen kann und die juristische Fälle enthalten, sind in diesem Buch Notizen,...
Meg Wolitzer – Das weibliche Prinzip
Ein Thema, mit dem ich mich die nächste Zeit noch weiter beschäftigen möchte, ist der Feminismus. Nachdem ich im Laufe des Jahres schon einiges von Chimamanda Ngozi Adichie gelesen hatte, kam nun „Das weibliche Prinzip“ von Meg Wolitzer an die Reihe. Ein Roman über den Weg der jungen Amerikanerin...
Viola Roggenkamp – Familienleben
Wieder mal ein Buch aus meiner geliebten Fischer Taschenbibliothek. Ich finde das Format in der edlen Aufmachung wirklich toll. Praktisch für unterwegs und dennoch edel. Diesmal habe ich mich Viola Roggenkamps „Familienleben“ gewidmet. Aus Sicht der 13-jährigen Fania wird das Leben ihrer jüdischen Familie im Nachkriegsdeutschland erzählt. Ein spannendes...
Susanna Tamaro – Ein denkendes Herz
Was für ein schönes Cover und ein sehr ansprechender Klappentext -und dann die Ernüchterung. Susanna Tamaros‘ „Ein denkendes Herz“ wird als Tagebuch beschrieben, das die Augen für die Schönheit der Welt öffnet. Die erste Hälfte enthält tatsächlich autobiographische Kapitel, die einen kleinen Einblick in die düstere Welt der jungen...