Kategorie: Zeitgenössische Literatur

Cesarina Vighy – Mein letzter Sommer

Mit über 70 Jahren hat Cesarina Vighy ihren Debütroman geschrieben und damit einen großen Erfolg gelandet. Der autobiographische Roman „Mein letzter Sommer“ erzählt die Lebensgeschichte von Amelia von ihren Eltern, dem Aufwachsen in Venedig, ihrem Leben in Rom und am Ende auch von ihrer unheilbaren Krankheit. Vighy schreibt in...

Guðmundur Andri Thorsson – In den Wind geflüstert

Es ist tatsächlich mein erstes isländisches Buch: Guðmundur Andri Thorsson „In den Wind geflüstert“. Optisch macht es schon mal was her, der Klappentext liest sich gut. Das erste Kapitel kommt dann mit voller Wucht, poetisch, leise, wie der Wind, spannend und sprachlich brillant daher. Eigentlich hat das Buch keine...

Margarete Atwood – Die steinerne Matratze

Ich lese ja gerne Erzählungen. Darum habe ich mich auf Margarete Atwoods „Die steinerne Matratze“ sehr gefreut, zumal ich von ihr noch nichts gelesen habe. A Handmaid’s Tale habe ich als Serie gesehen und fand sie überragend. Dementsprechend groß waren meine Erwartungen an Atwoods Erzählband. In den ersten 3...

Benjamin Myers – Offene See

Hach, was soll ich da noch Neues schreiben? Offene See von Benjamin Myers dürfe ja den meisten bekannt sein und ich kann mich dem Groß der Rezensenten nur anschließen und in das Lob in den höchsten Tönen miteinstimmen. Der 16-jährige Robert reist nach seinem Schulabschluss durch das Nachkriegs-England und...

Ferdinand von Schirach – Kaffee und Zigaretten

Ich liebe die Bücher von Ferdinand von Schirach! Das neuste davon in meinem Bücherregal ist „Kaffee und Zigaretten“, das ich euch heute vorstellen möchte. Anders als die vorhergehenden Bücher, wie „Verbrechen“ und „Strafe“, die ich alle nur empfehlen kann und die juristische Fälle enthalten, sind in diesem Buch Notizen,...

Meg Wolitzer – Das weibliche Prinzip

Ein Thema, mit dem ich mich die nächste Zeit noch weiter beschäftigen möchte, ist der Feminismus. Nachdem ich im Laufe des Jahres schon einiges von Chimamanda Ngozi Adichie gelesen hatte, kam nun „Das weibliche Prinzip“ von Meg Wolitzer an die Reihe. Ein Roman über den Weg der jungen Amerikanerin...

Viola Roggenkamp – Familienleben

Wieder mal ein Buch aus meiner geliebten Fischer Taschenbibliothek. Ich finde das Format in der edlen Aufmachung wirklich toll. Praktisch für unterwegs und dennoch edel. Diesmal habe ich mich Viola Roggenkamps „Familienleben“ gewidmet. Aus Sicht der 13-jährigen Fania wird das Leben ihrer jüdischen Familie im Nachkriegsdeutschland erzählt. Ein spannendes...

Susanna Tamaro – Ein denkendes Herz

Was für ein schönes Cover und ein sehr ansprechender Klappentext -und dann die Ernüchterung. Susanna Tamaros‘ „Ein denkendes Herz“ wird als Tagebuch beschrieben, das die Augen für die Schönheit der Welt öffnet. Die erste Hälfte enthält tatsächlich autobiographische Kapitel, die einen kleinen Einblick in die düstere Welt der jungen...

Jeannette Walls – Ein ungezähmtes Leben

Nach Jeannette Walls‘ „Schloss aus Glas“ habe ich auch ihren Nachfolge-Roman „Ein ungezähmtes Leben“ gelesen, der die Geschichte ihrer Großmutter erzählt. Lily Casey wächst im Wilden Westen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf und kämpft sich durch alle Widrigkeiten, die das Leben dort mit sich bringt. Die Geschehnisse werden,...

Jeannette Walls – Schloss aus Glas

Die guten Rezensionen zu Jeannette Walls‘ Schloss aus Glas kann ich nur der Tatsache zuschreiben, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, was natürlich immer einen gewissen Reiz ausübt. Genauer gesagt, handelt es sich um ihre eigene unkonventionelle Vergangenheit. Was immer wieder als Abenteuer dargestellt wird, macht mich...