Tessa Randau – Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich

Als erstes Buch im neuen Jahr habe ich mich dem Ratgeber „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich“ von Tessa Randau gewidmet.

Die knapp 120 Seiten sind schnell gelesen, zumal das Buch in Form eines Romans gehalten ist. Ich bin generell kein Fan von großen Rahmenstorys in Ratgebern, was mich auch schon bei John Strelecky nicht überzeugt hat. Aber die tolle Aufmachung des Buchs hat mir doch sehr gefallen.

Die Protagonistin fühlt sich ausgelaugt, wie in einem ewigen Hamsterrad und trifft dann im Wald auf eine mysteriöse alte Frau, die ihr 4 Fragen an die Hand gibt, mit Hilfe derer sie ihr Leben umkrempelt.

Vielleicht bin ich nicht in der richtigen Lebenssituation für dieses Buch, aber mich konnte es nicht überzeugen. Die Erkenntnis, die ich daraus gezogen habe, ist, dass ich in meinem Leben wohl schon einiges richtig mache.

Die 4 vorgestellten Fragen sind bestimmt für viele hilfreich und haben ihre Daseinsberechtigung. Die Schlüsse, die die Protagonistin im Buch zieht, basieren allerdings auf einer ziemlich privilegierten Situation. In vielen Lebensbereichen fürchte ich, dass sich die Situation weder so eindeutig darstellt noch so einfach zu lösen ist.

3/5

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