Sebastian Fitzek – Der erste letzte Tag

Nachdem ich keine Thriller mag, habe ich mich sehr gefreut, dass Erfolgsautor Sebastian Fitzek mit „Der erste letzte Tag“ diesmal ein anderes Genre gewählt hat.

Livius, ein Lehrer in der seine Ehe retten will, begibt sich notgedrungen mit der exzentrischen Lea auf einen Roadtrip. Auf Leas Wunsch wollen sie die gemeinsame Reise wie ihren letzten Tag auf der Erde angehen, was zu abenteuerlichen Ereignissen führt. Das Ganze hat auch einen ernsten Hintergrund, den man erst im Laufe des Buchs herausfindet.

Mir ist die Geschichte leider viel zu übertrieben und abstrus. Auch die vermeintlich lustigen Szenen treffen leider nicht meinen Humor. Der Sprachstil ist einfach und locker, sodass man den ohnehin nicht umfangreichen Text schnell durch hat.

Die beiden Protagonisten erscheinen mir leider weder authentisch noch sympathisch. Im Laufe ihrer Fahrt philosophieren beide immer wieder über das Leben. Mehr als Plattitüden kommen dabei aber nicht heraus. Für wirklich ernste Themen fehlt der Tiefgang und durch die abgedrehten Ereignisse wird jeder Gedankengang im Keim erstickt.

Ich bin leider maßlos enttäuscht von meinem ersten Fitzek. Wer einen interessanten Roadtrip mit Tiefgang lesen möchte, dem empfehle ich den Roman „Reise mit zwei Unbekannten“ von Zoe Brisby (https://aus-liebe-zum-lesen.de/2021/03/26/zoe-brisby-reise-mit-zwei-unbekannten/), den ich im April bereits vorgestellt habe.

Sterne-Wertung: 2

Titel:Der erste letzte Tag
Autor*in:Sebastian Fitzek
Illustrator*in:Jörn Stollmann
Verlag:Droemer Knaur Verlag
ISBN:9783426283868
Erscheinungstermin:28.04.2021
Seitenzahl:271 Seiten
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