Alex Capus – Querfeldein

Das klingt doch mal nach einer Geschichte: Das wahre Drama um einen Schmuggler im zweiten Weltkrieg im schweizerisch-deutschen Grenzgebiet nimmt Alex Capus als Vorlage für seinen als „hinreißend“ bezeichneten neuen Roman „Querfeldein“.

Was sich zunächst nach dem perfekten Buch anhört, um meine Leseflaute zu beenden und ein spannender Wettlauf eines Robin Hood gegen die Staatsmacht zu sein scheint, entpuppt sich schnell als langweiliger Reinfall. Vielleicht lag es an meinen durch den Klappentext und die guten Bewertungen gehegten Erwartungen, ich konnte jedenfalls das Gähnen kaum unterdrücken. Erst nach gut der Hälfte des Buches taucht besagte Figur überhaupt erstmals auf, bis dahin geht es sehr gemächlich vorbei an Belanglosigkeiten.

Wenngleich das Buch sprachlich gewaltig ist, konnte mich das nicht über die fehlende Handlung hinwegtrösten. Die Figuren blieben allesamt unnahbar, wurden eher von weit weg betrachtet, ihre Handlungen konnte ich an keiner Stelle nachvollziehen.

Für mich bleibt es leider sprachlich wundervoll verpackte Langeweile in gedruckter Form.

TitelQuerfeldein
Autor*inAlex Capus
VerlagHanser Literaturverlag
ISBN9783446285644
Erscheinungstermin21.07.2026
Seitenzahl288 Seiten

Das Buch gibt’s hier:

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