Joanna Glen – Weil es nicht anders sein kann
Der Klappentext hat so vielversprechend geklungen, eine Liebesgeschichte zweier AuĂenseiter, die sich auf einer kleinen Insel vor der englischen KĂŒste kennenlernen. Auf dem Weg zum GlĂŒck mĂŒssen sie sich nur noch ihrer Vergangenheit stellen⊠FĂŒr mich sind alle Figuren blass und undurchdringlich geblieben. Ich konnte zu keinem Charakter eine...
Sarah Easter Collins â So ist das nie passiert
Kennt ihr diese BĂŒcher, die ihr nicht aus der Hand legen könnt? FĂŒr mich war âSo ist das nie passiertâ von Sarah Easter Collins so eines. Wir folgen Willa ĂŒber mehrere Jahrzehnte. Drehâ und Angelpunkt ihres Lebens ist das Verschwinden ihre damals 13-jĂ€hrigen Schwester Laika. Die Ungewissheit ĂŒber ihren...
Alex McCarthy – Die Schönheit der Rosalind Bone
Wow â was fĂŒr ein Buch! Ich nehme es gleich vorweg: âDie Schönheit der Rosalind Boneâ von Alex McCarthy aus dem Goya-Verlag ist mein bisheriges Jahreshighlight. Im tiefsten Hinterland von Wales liegt das unaussprechliche Dörfchen âCwmcysgodâ, das so einiges an sonderbaren, eigenen Menschen und trotz des ĂŒblichen Dorftratsches doch...
Elisabeth Sandmann – PortrĂ€t auf grĂŒner Wandfarbe
Elisabeth Sandmann erzĂ€hlt in ihrem Roman âPortrĂ€t auf grĂŒner Wandfarbeâ eine Familiengeschichte ĂŒber mehrere Generationen an diversen SchauplĂ€tzen. Anfang der 90er begibt sich Gwen mit ihrer Tante und ihrer Freundin von England aus auf eine Spurensuche in der Vergangenheit nach Deutschland und Polen und versucht die Geheimnisse ihrer Familie...
Melissa Harrison – Vom Ende eines Sommers
Der gestern erschienene Roman âVom Ende eines Sommersâ von Melissa Harrison wurde mit dem EuropĂ€ischen Preis fĂŒr Literatur 2018 ausgezeichnet (ein Preis der EU, um junge Autoren in Europa bekannt zu machen) – entsprechend erwartungsvoll bin ich auch an den Roman herangegangen. ErzĂ€hlt wird die Geschichte der 14-jĂ€hrigen Edith,...
Benjamin Myers â Offene See
Hach, was soll ich da noch Neues schreiben? Offene See von Benjamin Myers dĂŒrfe ja den meisten bekannt sein und ich kann mich dem GroĂ der Rezensenten nur anschlieĂen und in das Lob in den höchsten Tönen miteinstimmen. Der 16-jĂ€hrige Robert reist nach seinem Schulabschluss durch das Nachkriegs-England und...