Pajtim Statovci – Grenzgänge
Kennt ihr das, wenn ihr eure Meinung zu einem Buch gar nicht richtig in Worte fassen könnt, weil ihr so ambivalente Gefühle habt? So ging es mir mit Pajtim Statovcis „Grenzgänge“. Bujar wächst zusammen mit seinem besten Freund in Albanien auf. Um der Trost- und Chancenlosigkeit zu entkommen, beschließen...
Delphine de Vigan – Die Kinder sind Könige
Juhu – der neueste Roman von einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen ist endlich verfügbar: Die Kinder sind Könige von Delphine de Vigan. Mélanie möchte berühmt werden, die Liebe von Massen erfahren und inszeniert deshalb ihr gesamtes Familienleben auf Social-Media-Kanälen. Die ledige Clara ist Polizistin und steckt ihre ganze Leidenschaft in...
Lucy Fricke – Die Diplomatin
Lucy Fricke beschäftigt sich in ihrem neuen Roman „Die Diplomatin“ mit zwischenstaatlichen Beziehungen und mit den Grenzen der Diplomatie. Frederike, genannt Fred, wurde nach Stationen in Bonn und Bagdad ins schöne Montevideo versetzt. Als eine Touristin verschwindet, muss sie handeln. Jahre später treffen wir sie in der deutschen Botschaft...
Anna Herzig – Die dritte Hälfte eines Lebens
Manche Autor*innen schaffen es auf 500 Seiten nicht, eine Geschichte zu erzählen. Anna Herzig dagegen skizziert in „Die dritte Hälfte eines Lebens“ die Geschichte eines ganzen Dörfchens über mehrere Jahrzehnte und lässt dabei gekonnt Themen, wie Rassismus und Diskriminierung sowie die Dynamik einer Dorfgemeinschaft mit all ihren Gerüchten, Traditionen...
Jasmin Schreiber – Marianengraben
„Gedanken sind oft so unkontrollierbar wie die Liebe, die sie auslöst. Und jetzt liebe ich dich nur noch gefangen in einer Zwischenwelt aus Präteritum und Konjunktiv in einer Realität, die vor deinem Tod ein Leben und danach nur noch ein Zustand war.“ Ja, gefühlt jeder Buchblogger hat schon was...
Kerstin Gier – Vergissmeinnicht
Meine Lieblingsautorin ist und bleibt Kerstin Gier. Ich habe jedes Buch von ihr gelesen und war natürlich entsprechend gespannt auf ihr neuestes Buch „Vergissmeinnicht – was man bei Licht nicht sehen kann“ – wieder ein Jugendroman, wieder der Start einer Trilogie. Optisch hat mich das Buch natürlich gleich überzeugt....
Abbas Khider – Der Erinnerungsfälscher
Von Erinnerungsfälschung spricht man in der Psychologie, wenn jemand seinen eigenen Erinnerungen unabsichtlich verändert. Das passiert Abbas Khiders Protagonisten, Said Al-Wahid, in seinem neuen Roman „Der Erinnerungsfälscher“. Nach seiner Flucht aus dem Irak, fasst Said in Deutschland Fuß, gründet eine Familie und versucht sich als Schriftsteller. Als seine Mutter...
Alina Bronsky – Barbara stirbt nicht
Als Barbara stürzt und sich infolgedessen nicht mehr um den Haushalt kümmern kann, steht Walter Schmidt vor der Aufgabe seines Lebens. Die erste große Herausforderung stellt das Kaffeekochen dar. Mithilfe einer jungen Bäckereiverkäuferin schafft er diese Hürde und begibt sich auch auf weiteres neues Metier, wie das Internet und...
Benjamin Fredrich – Die Redaktion
Wie gründet man eigentlich ein Magazin? Wie das im Fall von Katapult vonstattenging, erzählt Benjamin Fredrich in seinem Roman „Die Redaktion“. Zuerst war der Name da: Katapult – später reifte dann in Benjamin Fredrich die Idee, ein Magazin zu gründen und entgegen aller Wahrscheinlichkeit schlug das Katapult-Magazin ein wie...
Anne Gesthuysen – Wir sind schließlich wer
Mein erster Roman der hochgelobten Anne Gesthuysen ist „Wir sind schließlich wer“, in dem sie von Pfarrerin Anna und ihrer adligen Familie erzählt. Als das Leben ihrer Schwester Maria aus den Fugen gerät, rücken die beiden Schwestern wieder näher zusammen und müssen sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Anne Gesthuysens...