Meg Wolitzer – Das weibliche Prinzip

Ein Thema, mit dem ich mich die nächste Zeit noch weiter beschäftigen möchte, ist der Feminismus. Nachdem ich im Laufe des Jahres schon einiges von Chimamanda Ngozi Adichie gelesen hatte, kam nun „Das weibliche Prinzip“ von Meg Wolitzer an die Reihe. Ein Roman über den Weg der jungen Amerikanerin Greer hin zu einer Aktivistin für Frauenrechte und den Einfluss der bereits etablierten Faith, ihrer Jugendliebe Cory und weiteren WegbegleiterInnen.

Der Roman wird aus verschiedenen, teilweise überraschenden Perspektiven erzählt. Ein toller Schachzug, der die Geschehnisse von allen Seiten beleuchtet und die Entscheidungen der einzelnen Charaktere besser nachvollziehbarer macht.

Wolitzer hat eine tolle Sprache, nie aufgebläht, sachlich, aber dennoch bildhaft genug, um sich in die Charaktere einfühlen zu können. An einigen Stellen hat das Buch seine Längen, verliert allerdings nie ganz an Spannung und hält einen so gut bei der Stange.

Neben Themen der Frauenbewegung, werden vor allem auch die Probleme des Feminismus und Aktivismus beleuchtet und aufgezeigt, wie die Protagonistinnen damit umgehen. Es handelt sich definitiv um einen Roman, bei dem man etwas lernen kann. Ich kann ihn dementsprechend empfehlen, wenn er mich auch nicht vom Hocker gerissen hat.

4/5

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