Ulla Mothes – Morgenluft

In ihrem neuen Roman „Morgenluft“ begibt sich Ulla Mothes unter die Kleingärtner. Das „Flusseck“ mit 6 Gärten soll einem gesichtslosen Neubau weichen. Doch so leicht lassen sich die Pächter nicht vertreiben. Sie versuchen u. a. mit Hamstern die Kleingartenkolonie zu retten – ein Vorschlag von Architektin Lu, die sich frisch getrennt von ihrem Geschäfts- und Lebenspartner in der leerstehenden Laube im letzten Garten eingenistet hat. Doch spielt Lu mit offenen Karten?

Ganz nebenbei müssen sich alle Bewohner der Gärten die Frage stellen, wie die Zukunft aussieht – nicht nur die der Gartenanlage, sondern auch die eigene, denn zufrieden mit ihrem Leben sind längst nicht alle. Ulla Mothes lässt verschiedenste Charaktere aufeinandertreffen und so bleiben Konflikte natürlich nicht aus. Die Figuren waren mir dabei etwas zu klischeehaft und überzeichnet und leider war mir keine davon wirklich sympathisch, was meine Lesefreude etwas getrübt hat.

Die Geschichte ist unterhaltsam, ein bisschen vorhersehbar, aber nicht zu oberflächlich und damit genau das richtige für ein paar lauschige Stunden im Garten oder am Strand, also eine perfekte Urlaubslektüre. Der Schreibstil der Autorin ist eingängig und durch ihre Beschreibungen werden die Kleingärten mit all ihrer Farbenpracht lebendig.

„Morgenluft“ bietet kurzweilige Unterhaltung und weckt Sommergefühle.

Sterne-Wertung: 4.0

TitelMorgenluft
Autor*inUlla Mothes
VerlagKrüger Verlag
ISBN9783810530882
Erscheinungstermin24.05.2023
Seitenzahl400 Seiten

Link zur Verlagsseite: Morgenluft

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