Roisin Maguire – Mitternachtsschwimmer
Roisin Maguire lässt in ihrem Roman „Mitternachtsschwimmer“ in einem kleinen irischen Küstendorf Evan, der seiner Familie und einem tragischen Unglück zu entfliehen versucht und Grace aufeinandertreffen, die meist ruppig wie die stürmische See auftritt, aber dennoch einfühlsam ist. So unterschiedlich beide sind, können sie doch immer besser die Schatten...
Saša Stanišić – Wolf
„Wolf“ von Saša Stanišić war im vergangenen Jahr eines der hochgelobtesten Bücher überhaupt. Ob es den Hype wert war, davon wollte ich mich selbst überzeugen. Kemi wird von seiner Mutter in ein Sommer-Ferienlager geschickt. Selbst ein Außenseiter, blickt der Protagonist und Ich-Erzähler auf die Gruppe der anderen Kinder im...
Dörte Hansen – Zur See
Was macht das Leben auf einer Insel aus? Dörte Hansens erzählt in ihrem Roman „Zur See“ die Geschichte der Familie Sander, die mit ihrer Insel seit jeher fest verwoben ist. Hanne bewirtet im Sommer Feriengäste, deren Ansprüche sich im Lauf der Jahre wandeln. Tochter Eske sind die Touristen dagegen...
Teresa Bücker – Alle Zeit
Haben alle Menschen gleich viel Zeit? In „Alle Zeit – Eine Frage von Macht und Freiheit“ geht Teresa Bücker der Zeitverteilung in unserer Gesellschaft auf den Grund. Zeit ist nicht gerecht verteilt und das zieht weitere Probleme nach sich. In unserer Gesellschaft wird Zeit unterschiedlich gewertet. Lohnarbeit hat z....
Daniela Dröscher – Lügen über meine Mutter
Gewalt in der Familie muss nicht zwangsläufig körperlich sein. Psychische Gewalt kann mindestens genauso verheerend sein, wie Daniela Dröscher in ihrem autobiografisch angehauchten Roman „Lügen über meine Mutter“ eindrucksvoll zeigt. Ela wächst in einem kleinen Provinznest auf. Ihr Vater versucht groß rauszukommen und hält seine Frau klein, vor allem,...
Claudia Schumacher – Liebe ist gewaltig
Was macht es mit einem, in einer von Gewalt geprägten Familie aufzuwachsen? Darum dreht sich Claudia Schumachers Debut „Liebe ist gewaltig“. Protagonistin Juli wächst zusammen mit 3 Geschwistern und der Mutter bei ihrem gewalttätigen Vater auf. Nach außen scheinen sie eine Vorzeigefamilie zu sein, doch die Fassade beginnt zu...
Stine Pilgaard – Meter pro Sekunde
Nach den allgemeinen Freudenrufen hier zu Stine Pilgaards Buch „Meter pro Sekunde“, bin ich natürlich nicht daran vorbeigekommen. Zum Inhalt ist schon viel gesagt worden, wobei der in diesem Roman nicht die tragende Rolle spielt. Die namenlose Ich-Erzählerin zieht mit ihrem Mann und Baby in die Provinz und versucht...
Maxim Leo – Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Braucht es wirklich noch einen Wende-Roman? Wenn es um Maxim Leos „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ geht, dann unbedingt ja! Besagter Held heißt eigentlich Michael und hat durch seine Weichenstellung eine S-Bahn von der DDR in den Westen fahren lassen und damit 127 Menschen zur Flucht verholfen. Als ihn...
Adam Grant – Think again
Jetzt bin ich schon so weit gekommen, da kann ich doch nicht mehr umkehren? Oder etwa doch? Genau damit beschäftigt sich Adam Grant in „Think again – Die Kraft des flexiblen Denkens“. Wenn man dem Autor Glauben schenkt, lohnt es sich immer, umzudenken und neue Wege einzuschlagen. Dazu zeigt...
Diane Setterfield – Was der Fluss erzählt
Ich habe mich wieder mal ein Hörbuch rangewagt, auch wenn ich lieber gedruckte Bücher lese. Nachdem Diane Setterfields „Was der Fluss erzählt“ letzten Herbst so hochgelobt wurde, habe ich mir das Hörbuch dazu vorgenommen. Im England des 19. Jahrhunderts wird die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden. Einige Stunden später...