Tobias Moorstedt – Wir schlechten guten Väter
Endlich spricht mal ein Vater aus, was wohl die meisten Mütter denken! Journalist Tobias Moorstedt widmet sich in seinem Buch „Wir schlechten guten Väter – Warum Männer sich erfolgreich gegen Familienarbeit wehren – und warum wir das dringend ändern müssen“ einem ganz wichtigen Thema und das endlich mal von...
Andrea Wulf – Die Abenteuer des Alexander von Humboldt
Historikerin und Humboldt-Expertin Andrea Wulf hat sich dem Forscher in „Die Abenteuer des Alexander von Humboldt“ diesmal auf eine besondere Weise genähert, nämlich in Form einer Graphic Novel. Wie man auf den ersten Blick schon sehen kann, ist das Buch sehr hochwertig aufgemacht, mit Halbleineneinband, vergoldeten Details auf dem...
Nico Sternbaum – Blaukäppchen und der gute Wolf
Jeder kennt Rotkäppchen und vor allem kennt jeder den bösen Wolf und seit dieser vor einigen Jahren in unsere Breitengrade zurückgekehrt ist, herrscht Angst. Das sieht man wieder einmal, was Märchen so bewirken können. Zur Ehrrettung des Wolfes hat Illustrator Nico Sternbaum einen Gegenentwurf zum bekannten Märchen geschrieben: „Blaukäppchen...
Fred Fordham – Schöne neue Welt
Ich muss es zugeben, ich habe den Klassiker „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley nicht gelesen. Entsprechend gespannt war ich auf die Graphic Novel zum Roman mit Illustrationen von Fred Fordham. Was mich zunächst erstaunt, ist die Tatsache, dass das die Original-Dystopie von 1932 noch immer so aktuell ist....
Mareike Fallwickl – Die Wut, die bleibt
Passend zum heutigen Muttertag habe ich eine Buchempfehlung für euch, allerdings ganz sicher kein Wohlfühlbuch! Kennt ihr das, wenn ihr euch selbst in einem Buch wiederentdeckt? So ging es mir mit „Die Wut, die bleibt“ von Mareike Fallwickl. Meine innere Stimme hat fortwährend gebrüllt: Ja! Jaaaa! So siehts aus!...
Lennardt Loß – Und andere Formen menschlichen Versagens
Mein erstes Buch meiner #12für22 habe ich eigentlich schon vor ein paar Wochen gelesen und hier kommt auch die Rezension zu „Und andere Formen menschlichen Versagens“ von Lennardt Loß. Der Autor erzählt in einzelnen Kapiteln auf unterschiedlichen Zeitebenen die Geschichten diverser Personen, die alle miteinander zusammenhängen – mal mehr...
Jan Weiler – Der Markisenmann
„Und mein Papa strahlte über das ganze Gesicht, trat auf mich zu, bremste sich wieder und sagte: »Aber klar. Zu zweit ist man schon mal doppelt so viel wie alleine.«“ Jan Weiler steht für Unterhaltungsromane mit urigen Figuren. Genau so einer ist auch „der Markisenmann“ in seinem neuen gleichnamigen...
Stine Pilgaard – Meter pro Sekunde
Nach den allgemeinen Freudenrufen hier zu Stine Pilgaards Buch „Meter pro Sekunde“, bin ich natürlich nicht daran vorbeigekommen. Zum Inhalt ist schon viel gesagt worden, wobei der in diesem Roman nicht die tragende Rolle spielt. Die namenlose Ich-Erzählerin zieht mit ihrem Mann und Baby in die Provinz und versucht...
Christine Olderdissen – Genderleicht. Wie Sprache für alle elegant gelingt
„Gendern ist […] das Bewusstmachen, wie männlich dominiert die deutsche Sprache ist […]. Und dann zu überlegen, wie können wir darin Frauen sichtbar machen?“ So definiert es Christine Olderdissen, Juristin, Journalistin und ehemalige Leiterin des Projekts „Genderleicht“ in ihrem gleichnamigen Buch aus dem Dudenverlag und ich finde die Definition...
Maxim Leo – Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Braucht es wirklich noch einen Wende-Roman? Wenn es um Maxim Leos „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ geht, dann unbedingt ja! Besagter Held heißt eigentlich Michael und hat durch seine Weichenstellung eine S-Bahn von der DDR in den Westen fahren lassen und damit 127 Menschen zur Flucht verholfen. Als ihn...